Diese Website ist nicht mehr aktiv. Aktuelle Informationen zu InterFlex finden Sie unter www.fh-potsdam.de/interflex.

Feeding the planet, Energy for life. Konzepte Urba…

Feeding the planet, Energy for life. Konzepte Urbaner Zukunft – untersucht und hinterfragt

Architektur und Städtebau
Bauingenieurswesen
Restaurierung
2015/04 - 2015/07

Prof. Dr. sc. Annegret Burg, Professorin für Architektur- und Stadtbaugeschichte (FB 2)
Prof. Dr.-Ing. Michael Prytula, Forschungsprofessur für ressourcenoptimiertes und

Mitgliederlisten und eventuell vorhandene Materialien sind nur für eingeloggte Nutzer zugänglich.

Feeding the planet, Energy for life. Konzepte Urbaner Zukunft – untersucht und hinterfragt

Feeding the planet, Energy for life. Konzepte Urbaner Zukunft – untersucht und hinterfragt

Bild: http://www.art-magazin.de/architektur/30175/urban_future_award
Prof. Dr. sc. Annegret Burg, Professorin für Architektur- und Stadtbaugeschichte (FB 2)
Prof. Dr.-Ing. Michael Prytula, Forschungsprofessur für ressourcenoptimiertes und klimaangepasstes Bauen (IaF Urbane Zukunft)
Dr.-Arch. Ivan Brambilla, FB 2, Baugeschichte und Theorie

Zeit: Bockseminar, Samstags 10-15.00 Uhr
Beginn: Samstag, 11.04.2015, 10.00 Uhr
Organisationtreffen vorab am 2. April, 15 Uhr, Haus 2, Raum 2.113
Raum: N.N. -> bitte bei den Lehrenden informieren!
Umfang: 4 SWS bzw. 5 ECTS
Zielgruppe: offen für Studierende aller Fachrichtungen
Lehr- und Lernformen: Vorträge, Seminararbeit, Exkursion zur Expo Mailand vom 14.-17.05.2015
Leistungen: Referat und Hausarbeit

Am 1. Mai 2015 wird die Expo Milano mit dem Thema „Feeding the Planet, Energy for Life“ eröffnet. Hinter diesem Thema steht die Frage, wie nachhaltige Stadtentwicklung im Kontext von globalen Urbanisierungsprozessen aussehen kann und welchen Einfluss neue Informations- und Kommunikationstechnologien darauf haben. Der Begriff „Smart City“ ist En Vogue. Smart City bezeichnet zumeist Städte, die durch den allgegenwärtigen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) eine intelligente Vernetzung verschiedener Lebensbereiche und Infrastruktursektoren ermöglicht, um dadurch eine höhere Lebensqualität und eine Steigerung von Energie- und Ressourceneffizienz zu erzielen. Bisweilen wird auch die Erwartung neuer Formen von städtischer Governance und Bürgerbeteiligung („smart people“) damit geweckt.

Innovationen von technischen Infrastrukturen hatten schon immer große Auswirkungen auf Stadtentwicklungsprozesse und die städtische Lebensweise. So führten beispielsweise Entwicklungen in der Siedlungswasserwirtschaft, in der Energieversorgung oder in Kommunikationssystemen seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu neuen Komfort-, Arbeits- und Mobilitätsmustern, aber auch zu einer größeren Inanspruchnahme erneuerbarer und nicht-erneuerbarer Ressourcen. Stehen den Städten durch den weitreichenden Einsatz innovativer IKT umwälzende Veränderungen bevor? Welche Auswirkungen hat die digitale Evolution und Entwicklung neuer Interfaces (z.B. durch digitale Handelsplattformen) auf das soziale und ökonomische Gefüge unserer Städte? Was bedeutet das für die Resilienz der Städte?
Wir untersuchen in diesem Seminar, was eine Smart City charakterisiert und welche Auswirkungen durch den Einsatz innovativer Technologien auf städtische Lebensweisen, Planungsprozesse, Stadtentwicklung und Stadtgestalt zu erwarten sind.