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Visualisierung kultureller Sammlungen

Visualisierung kultureller Sammlungen

Sozialwesen
Architektur und Städtebau
Bauingenieurswesen
Design
Informationswissenschaften
Europäische Medienwissenschaft
Kulturarbeit
Restaurierung
2014/09 - 2015/04

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Visualisierung kultureller Sammlungen

Visualisierung kultureller Sammlungen

Siehe Workspace auf Incom: https://incom.org/workspace/5415

Dozent: Marian Dörk (Informationsvisualisierung) unterstützt von Hans-Christoph Hobohm (Bibliothekswissenschaft),
Frank Heidmann (Interfacedesign) und Hermann Voesgen (Kulturarbeit)

Termin Donnerstag 10-14 Uhr
Starttermin: 23. Okt.

Dieser Kurs richtet sich explizit an Studierende im Hauptstudium oder Master aus den Studiengängen Kulturarbeit, Interfacedesign und Informationswissenschaften. Fundierte Grundlagen und praktische Erfahrungen in mindestens einem der Kernthemen des Kurses - Informationsvisualisierung und Kultursammlungen - und Interesse an dem jeweilig anderen sind Voraussetzungen.

Über die letzten Jahre haben Archive, Museen und Bibliotheken viel Energie in die Digitalisierung ihrer Bestände investiert, aber es mangelt noch an innovativen Ansätzen, die Reichhaltigkeit der Informationsräume einladend bereitzustellen. In diesem forschungsorientierten Projektkurs widmen wir uns der Frage, wie ein explorativer Zugang zu kulturellen Gütern im Digitalen aussehen kann. Wir betrachten dabei die digitale Repräsentation von Sammlungsobjekten als eigenständige Perspektive auf unser kulturelles Erbe, die nicht mehr als minderer Ersatz der physischen Sammlung zu begreifen ist.

Die Zielstellung dieses interdisziplinären Projektkurses ist die Erforschung innovativer Darstellungsformen zur explorativen Sichtung von Sammlungen. Dafür untersuchen fortgeschrittene Studierende aus Interfacedesign, Kulturarbeit und Informationswissenschaften das Potenzial interaktiver Visualisierungen für Kultursammlungen. In die Projektentwicklung fließen insbesondere gestalterische, kulturhistorische und informationswissenschaftliche Überlegungen mit ein. Ziel ist es, Visualisierungen zu entwerfen und evaluieren, welche neue Perspektiven auf Sammlungen eröffnen. Dabei betrachten wir die Visualisierungen ebenso als Kulturartefakte, die es zu deuten und hinterfragen gilt.

Die Teilnahme am Kurs setzt eine Gruppenfindung voraus, so dass sich interdisziplinäre Projektgruppen mit Abdeckung der drei Fachdisziplinen ergeben. Um die Gruppenfindung zu erleichtern, wird am ersten Termin ein fachliches Speed Dating stattfinden, an welchem sich die Studierenden über ihre Interessen und Kompetenzen in Bezug zu den Forschungsfragen austauschen und darüber in Dreiergruppen zusammen finden.

Kooperationspartnern u.a. Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Deutsche Digitalen Bibliothek.