Konstruktiv. Gender, Class, Race, Bodies

Konstruktiv. Gender, Class, Race, Bodies

Restaurierung
Kulturarbeit
Europäische Medienwissenschaft
Informationswissenschaften
Design
Bauingenieurswesen
Architektur und Städtebau
Sozialwesen
2011/10 - 2013/01

Aktueller Hinweis
Die Ringvorlesung geht als Interflex-Projekt "Gender, Class, Race, Bodies...: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenzen" weiter.
Beginn: 11. Oktober

Mitgliederlisten und eventuell vorhandene Materialien sind nur für eingeloggte Nutzer zugänglich.

Konstruktiv. Gender, Class, Race, Bodies

Konstruktiv. Gender, Class, Race, Bodies

Aktueller Hinweis
Die Ringvorlesung geht als Interflex-Projekt "Gender, Class, Race, Bodies...: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenzen" weiter.
Beginn: 11. Oktober 2012
Ort: FHP. Friedrich-Ebert-Strasse 4. 14467 Potsdam. Raum: 4070/71


Interflex-Projekt: Konstruktiv
Weitere Termine im Sommersemester 2012 siehe Plan.

Credit-Points und Anmeldungen:
Das Interflex-Projekt "Konstruktiv. Gender, Race, Class, Bodies" besteht aus drei Veranstaltungen.
Dazu gehören
- die Ringvorlesung: "Let's talk about Gender und Diversity als berufliche Schlüsselkompetenzen"
- die Vortrags- und Filmreihe: "Das sieht man doch. Inszenierungen von Identität und Alterität"
- das Seminar "Konstruktiv. Gender, Class, Race und Bodies"

Studierende, die am gesamten Interflex-Projekt teilnehmen und Credit-Points erhalten möchten, tragen sich bitte in allen drei Veranstaltungen ein. Wer an einem oder an zwei Veranstaltungen teilnehmen möchte, trägt sich bitte im jeweiligen Fachbereich bei diesen Veranstaltungen ein.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


Das Interflex-Projekt "Konstruktiv. Gender, Class, Race, Bodies" wird von Gudrun Perko, Andrea Schmidt (beide FB Sozialwesen), Anne Quirynen und Jan Distelmeyer (beide FB Design) im WISE 2011/2012 und im SOSE 2012 durchgeführt.

"Konstruktiv" stellt regionale, nationale und internationale Wissenschaftsdebatten und mediale Inszenierungen wie Filme und TV-Formate zur Diskussion. Fokussiert wird auf die Besonderheit der einzelnen Begriffe in ihren Bedeutungen und Dimensionen und gleichzeitig auf die zwischen ihnen zu entdeckenden Verbindungen.

Über zwei Semester ist das Interflex-Projekt auf drei miteinander verbundenen Ebenen angelegt. Es besteht aus drei aufeinander bezogenen Veranstaltungen, die an zwei aufeinander folgenden Tagen stattfinden:
Donnerstags 18-21 Uhr wechseln sich die Film-, Vortrags- und Diskussionsreihen "Das sieht man doch. Inszenierungen von Identität und Alterität" und 18-19 Uhr 30 "Let's talk about Gender und Diversity als berufliche Schlüsselkompetenzen" 14tägig ab. Freitags von 10-14 Uhr (14tägig) schließen die vertiefenden Seminare "Genderkonstruktionen in Castingshows – mediale Inszenierungen von Weiblichkeit und pädagogische Implikationen" (Wintersemester) sowie "Konstruktiv. Gender, Class, Race und Bodies" (Sommersemester) an. [Genaue Termine im Sommersemester 2012 siehe Plan.]

Der Forschungsgedanke, der hier das Prinzip des forschenden Lernens motiviert, ist bewusst weder auf eine einzige Praxis noch eine singuläre Ausdrucksform festgelegt. Im Gegenteil ist es das Ziel dieses Projektes, verschiedene Ansätze, Praktiken und Perspektiven des Forschens vorzustellen und zu diskutieren. Forschung ist dabei eng mit dem von Michel Foucault geprägten Begriff der Kritik verbunden – verstanden als "reflektierte Unfügsamkeit" und die "Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden".
Für unsere Thematik bedeutet dies eine kritische Reflexion etablierter Muster, Bilder, Rollenverständnisse und Zuschreibungen, deren konkrete Gestalt (Filme, Gesten, Sprache etc.) genau so vielfältig ist wie die Praktiken, mit denen sich eine forschenden Auseinandersetzung dazu verhalten kann. In jedem Fall ist der erste, unverzichtbare Schritt des Forschenden Lernens in diesem Interflex-Projekt der Diskurs – die Diskussionen der präsentierten Filme, Vorträge, Texte und medialen Beispiele, mit denen die Studierenden konfrontiert werden und die sie selbst in die vertiefenden Seminare einbringen.


Das sieht man doch. Inszenierungen von Identität und Alterität
(Seminar / Film- & Vortragsreihe: WiSe 2011/12, SoSe 2012)

Hier bildet die Auseinandersetzung mit Filmen, die sich auf außergewöhnliche Weise zur Thematik des Interflex-Projekts verhalten, den Schwerpunkt. Mediale Inszenierungsformen stehen im Zentrum, zu denen auch nationale und internationale Fachleute aus Kunst und Wissenschaft nach Potsdam eingeladen werden. Ihre Forschungen und Zugänge zum Themenkomplex werden hier ebenso zur Diskussion gestellt wie auch die präsentierten Filme, die von Anne Quirynen und Jan Distelmeyer kuratiert werden.

Dokumentation der Vorträge im WiSe 2011/12


Let's talk about Gender und Diversity als berufliche Schlüsselkompetenzen
(Ringvorlesung: WiSe 2011/12, SoSe 2012)

Über das gesetzlich verankerte Gender Mainstreaming und über das Allgemeine Gleichstellungsgesetz wurden Gender und Diversity (Vielfalt von Menschen) zu Schlüsselkompetenzen für berufliche Qualifikationen. Die Ringvorlesung eröffnet fächerübergreifend die Gelegenheit, Theorien, Methoden und praxisbezogene Projekte von Lehrenden an der Fachhochschule Potsdam und anderen Hochschulen in Brandenburg und Berlin zu diskutieren. Im Zentrum steht das Thema Gender (Funktionen, Rollen, Auswirkungen, Bedeutungen für Frauen, Männer, Queers, Geschlechterverhältnisse etc.) in Verbindung zu Diversity (in Bezug auf die „Kategorien“ Race, Class, Migration, „Behinderung“, Aussehen [Lookismus], Alter etc.). Dabei geht es darum, Ideen und Anregungen zu bekommen, welche neuen Fragestellungen es zum Thema gibt und geben könnte, die zu eigenen Projekten führen können.

Dokumentation der Ringvorlesung im WiSe 2011/12


Genderkonstruktionen in Castingshows – mediale Inszenierungen von Weiblichkeit und pädagogische Implikationen
(Seminar: WiSe 2011/12)

TV-Castingshows wie „Germanys next Topmodel“ (GnT) konstruieren und inszenieren Schönheitsideale und beeinflussen sowohl Körperempfinden sowie Körperinszenierungen ihrer – teilweise sehr jungen – Zuschauerinnen als auch gesellschaftliche Schönheitsideale. Neben der Inszenierung von Körperlichkeit ist des Weiteren die Auseinandersetzung mit der Herstellung von Normierungen (heterosexuelles Begehren, Körpermaße) bei gleichzeitiger Betonung von Einzigartigkeit sowie Persönlichkeit interessant und machen die Zwickmühle für die Kandidatinnen und Zuschauerinnen perfekt. Verknüpft sind diese Anmutungen mit der Botschaft des unternehmerischen Selbst: „Du musst es nur wollen“.
In diesem Seminar werden Medienformate wie GnT bezogen auf diese Aspekte hin analysiert und der Wandel des weiblichen Schönheitsideals nachgezeichnet. Paradigmen wie Selbstverantwortung und Selbstunternehmertum sollen vor einem sozialpolitischen Hintergrund eingebettet und pädagogische Ansätze diskutiert und erarbeitet werden, die junge Frauen bei der Ausbildung eines selbstbewussten körperlichen Selbst unterstützen können.


Konstruktiv. Gender, Class, Race und Bodies
(Seminar: SoSe 2012)

Im Sommersemester 2012 wird das Seminar "Konstruktiv" die Studierenden – dem Grundgedanken des Forschenden Lernens folgend – in ihren Fragestellungen und Forschungsinteressen unterstützen. Anknüpfend an die Ergebnisse des vorangegangenen Semesters und in Bezug auf die fortlaufenden weiteren zwei Ebenen werden hier Anregungen zur Vertiefung der vorgestellten Ansätze und eigenen Interessen und Projekte der Studierenden gegeben.