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Leave a comment - Sozialforschung im digitalen Zeitalter: Sichtbarmachung von Diskursen in sozialen Medien

Kulturarbeit
Europäische Medienwissenschaft
Informationswissenschaften
Design
Sozialwesen
2016/02 - 2016/08

Mit der digitalen Transformation verändert sich die Menge und die Natur der zur Verfügung stehenden Daten im Netz: mehr und

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Lehrende:
Prof. Dr. Tobias Schröder
Prof. Dr. Marian Dörk

Zielgruppe: Soziale Arbeit, Informationswissenschaften, Interface Design
Umfang: 5 ECTS / 4 SWS
Termin: Freitags, 12.00 - 16.00 Uhr
1. Termin: Freitag, 22. April 2016 10.00 Uhr
Ort: Annex 1 / Haus D, D/309
Kontakt: schroeder@fh-potsdam.de / doerk@fh-potsdam.de
Workspace https://fhp.incom.org/workspace/6611

Mit der digitalen Transformation verändert sich die Menge und die Natur der zur Verfügung stehenden Daten im Netz: mehr und mehr hinterlassen Menschen diskursive Spuren in Form von Äußerungen in sozialen Medien, so dass immer größere Anteile sozialer Interaktionen in ihrem natürlichen Kontext der Beobachtung zugänglich sind. Es entstehen durch die Digitalisierung zudem neue technologische Möglichkeiten für die Analyse solcher sozialen Kommunikationsdaten, so dass sich ein neues Forschungsgebiet am Grenzbereich von Sozialwissenschaften und Informatik herauszubilden scheint.

Dieses Seminar befasst sich begleitend zu verschiedenen, aktuell an der FHP laufenden Forschungsprojekten exemplarisch mit zwei neuartigen digitalen Methoden der qualitativen Sozialforschung: (1) Sentimentanalysen dienen dazu, automatisiert Emotionen, Einstellungen und Meinungen aus Äußerungen in sozialen Medien zu extrahieren und stellen somit eine digitale Alternative zu qualitativen Forschungsmethoden wie z.B. Fokusgruppendiskussionen dar. (2) Interaktive Visualisierungstechniken erlauben, sich auch sehr großen Mengen von Textdaten explorierend zu nähern und haben das Potenzial, neue Anwendungsfelder für klassische qualitative Forschungsmethoden bei in digitaler Form vorliegenden sprachlichen Daten zu erschließen.