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Make Space - Forschung und Kommunikation

Make Space - Forschung und Kommunikation

Restaurierung
Kulturarbeit
Europäische Medienwissenschaft
Informationswissenschaften
Design
Bauingenieurswesen
Architektur und Städtebau
Sozialwesen
2015/10 - 2016/03

Lehrende:
Prof. Holger Jahn, Produktdesign, Mobilität und Gestaltung
Prof. Constanze Langer, Professorin für Visual Interface Design
MA Christina Maria Schollerer

Mitgliederlisten und eventuell vorhandene Materialien sind nur für eingeloggte Nutzer zugänglich.

Make Space - Forschung und Kommunikation

Make Space - Forschung und Kommunikation

Working Space: https://incom.org/workspace/6248

Lehrende:
Prof. Holger Jahn, Produktdesign, Mobilität und Gestaltung
Prof. Constanze Langer, Professorin für Visual Interface Design
Prof. Dr. Hermann Voesgen, Professor Kultur und Projektarbeit / Kulturarbeit
MA Christina Maria Schollerer fiktionales Social Media, Schreiben & Formatentwicklung

In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Jörg Petruschat (Weissensee Kunsthochschule Berlin)

Freitags,
10.00 – 13.00 Uhr, Beginn: 23.10.15
4 Credits

Ziel des MAKE SPACE Projektes ist es Alternativen zur der für viele Menschen, insbesondere aber auch für Flüchtlinge prekären Situation des Wohnungsmarktes in Ballungsräumen zu schaffen. MAKE SPACE wird preisgünstigen, lebenswerter Wohnraum gestalten, entwickeln und mit Bürgerbeteiligung realisieren. In den letzten Wochen wurden hierzu schon einige, erste erfolgsversprechende Schritte unternommen. Konkret planen wir zeitnah auf dem Gelände des Kulturzentrum freiLand, Potsdam einen bewohnbaren Prototypen eines neuentwickelten DIY-Hausbau-Systems, später ein größeres Gebäude zu realisieren.

Die Gebäude sollen stellvertretend für neue Ansätze im Bereich des Ressourcen schonenden, sozialen Wohnungsbaus und der Bürgerbeteiligung und –ermächtigung stehen. Es geht uns darum zu zeigen, dass es durchaus möglich ist, mittels Initiativen aus der Hochschule und der Bürgerschaft sehr schnell, kostengünstige, attraktive Alternativen für sozialen Wohnungsbau zu schaffen.
MAKE SPACE will aufzeigen, dass ökologische, wohngesunde, flexible Holzbausysteme sehr gut geeignet sind, den derzeit durch Gemeinschaftsunterkünfte in Form von schlecht isolierten Containern, Zelten und Leichtbauhallen gedeckten Bedarf an Wohnraum zu decken bzw. zu ersetzen. Darüber hinaus aber auch Qualitäten aufweisen, die diese Art zu bauen als dauerhaften, sparsamen, attraktiven Wohnraum empfehlen.

„MAKE SPACE – Forschung & Kommunikation“ ist ein Teilprojekt von MAKE SPACE. Es gibt neben Projektwochen noch ein weiteres Teilprojekt "MAKE SPACE Design, Entwicklung & Realisation" mit welchem sehr eng zusammengearbeitet wird.

„MAKE SPACE – Forschung & Kommunikation“ umfasst folgende Schwerpunkte und Ziele:

A. Forschung und Vernetzung
Erarbeitung der für das Themenfeld relevanten Grundlagen aus den Bereichen: Soziales Wohnen, Gemeinschaftsunterbringung, Asyl, Migration, Integration, Kultur, Bauen, Holzbau, Niedrigenerige und Passivhaus, Wohnformen, Ökologie, Gesetze und Verordnungen, Critical Design, Social Design, Beteiligungsprozesse, Opensource, do it yourself u.a.

B. Online-Kommunikation
die in den Projektwochen entwickelte Website make-space.fh-potsdam.de zu einer mehrsprachigen, europäisch relevanten Online-Plattform und -Community weiter zu entwickeln.

C. Konferenz
Wir planen Ende des Jahres eine Konferenz zum Themenfeld im freiLand durchzuführen.
Für diese Konferenz soll ein Konzept ausgearbeitet werden, diese geplant und realisiert werden.

D. Gemeinschaftsunterkunft (Leichtbauhallen) im freiLand
Im freiLand wrden ab Anfang November 96 Flüchtlinge in 2 Leichtbauhallen untergebracht werden. Diese provisorische Gemeinschaftsunterkunft wird die Bewohner und das freiLand vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Hier könnte z.B. nach einer ensprechenden Analyse, ein mehrsprachiges oder nonverbales Leitsystem und andere Kommunikationsmaßnahmen erarbeitet werden.

E. Buch
Eventuell werden wir auch ein Buch machen, dies hängt davon ab, ob es genügend Interesse und Mitgestalter, Autoren etc. gibt. Alternativ würden wir das Buch-Projekt im Sommer 2016 angehen.

Ziele der Forschungs- und Kommunikationsprojekte:
a. Aufmerksamkeit für die prekäre Situation schaffen.
b. Impulse und Anleitung für Alterativen zum Status quo im Bereich Wohnraum schaffen.
c. Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Beteiligung, Presse, Bereitstellung und Diskussion von Konzepten, Planungen, Bauanleitungen, Details, Partner, Ressourcen.