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Zwischen „Klanggemälde“ und „Tondichtung“…

Zwischen „Klanggemälde“ und „Tondichtung“. 
Musik, Architektur, Bildkunst und Dichtung im 18. und 19. Jahrhundert

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Architektur und Städtebau
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2015/10 - 2016/03

Im 18. und 19. Jahrhundert, also der Zeit der Klassik und der Romantik, spricht man, was die Musik betrifft, häufig

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Zwischen „Klanggemälde“ und „Tondichtung“. 
Musik, Architektur, Bildkunst und Dichtung im 18. und 19. Jahrhundert

Zwischen „Klanggemälde“ und „Tondichtung“. 
Musik, Architektur, Bildkunst und Dichtung im 18. und 19. Jahrhundert

Start: 13. Oktober
Prof. Dr. phil. habil. Peter Stephan, FB2, Architektur
Dr. phil. Knut Andreas , FB2, Musiker

Umfang: 3-5 ECTS / 2 SWS
Termin: dienstags, 16:15-17:45 Uhr
Start: Oktober 2015
Ort: Campus Pappelallee, NN
Anmeldung bei erstem Termin

Im 18. und 19. Jahrhundert, also der Zeit der Klassik und der Romantik, spricht man, was die Musik betrifft, häufig von „Tondichtungen“ und „Tongemälden“; ebenso sind das „Kolorit“ des Orchesters und seine „Klangfarbe“ ein fester Begriff. In der Malerei wiederum ist von „Farbton“, in der Dichtung von „Laut-Malerei“ die Rede. Ist das ein Zufall? Oder gab es eine wechselseitige Beeinflussung der verschiedenen Kunstgattungen? Eröffnet uns die Musik Beethovens und Schuberts einen neuen Zugang zur Dichtkunst Goethes und Schillers? Lässt sich über die Malerei eines Caspar David Friedrich die Musik eine Carl Maria von Weber oder eines Robert Schumann besser verstehen? Inwiefern steht die Architektur Gottfried Sempers im Verhältnis zur Bühnenmusik Richard Wagners? Wo lagen die gattungs­über­greifenden Gemeinsamkeiten, wo die gattungsspezifischen Eigengesetzlichkeiten?
Dies sind Fragestellungen, die diesem interdisziplinären Seminar zugrunde liegen und deren Erörterung Studierenden der Fachrichtungen Architektur & Städtebau, Kulturarbeit, Bauingenieurwesen, Restaurierung und Design helfen sollen, über die Grenzen ihres eigenen Studiengangs hinaus elementare Einsichten in die Kulturgeschichte zu erlangen.