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Strukturen, Motive und Affekte in der Architektur …

Strukturen, Motive und Affekte in der Architektur und Musik zwischen 1500 und 1700

Architektur und Städtebau
Kulturarbeit
2015/04 - 2015/07

Prof. Dr. Peter Stephan (FB Architektur & Städtebau)
Dr. Knut Andreas (FB Kulturarbeit)

Dienstag, 16:15-17:45

Architektur, sagt ein

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Strukturen, Motive und Affekte in der Architektur und Musik zwischen 1500 und 1700

Strukturen, Motive und Affekte in der Architektur und Musik zwischen 1500 und 1700

Kursleiter
Prof. Dr. Peter Stephan (FB Architektur & Städtebau)
Dr. Knut Andreas (FB Kulturarbeit)

Einschreibung beim ersten Termin am 14. April.
Zeit: Dienstag, 16:15-17:45
Raum: 4.1.10

Architektur, sagt ein altes Sprichwort, ist in Stein gegossene Musik. Doch was haben beide Kunstgattungen wirklich miteinander gemeinsam? Kann man eine Kunstform, die sich vor allem an das Ohr wendet, mit einer Kunst, die dem Auge dient, vergleichen? Und welchen Gewinn brächte ein solcher Vergleich?

Wie das Seminar zeigen will, gibt es tatsächlich wesentliche Gemeinsamkeiten: Gerade in der Zeit der Renaissance und des Barock, also von 1500-1700, arbeiten Musik und Architektur gleichermaßen mit gliedernden Strukturen, harmonischen Proportionen, aussagekräftigen Motiven, emotionalen Ausdrucksformen und Stilformen. Fassaden wurden auf ihre Weise genauso komponiert wie Partituren tektonisch aufgebaut waren.

Darüber hinaus gibt es in beiden Gattungen analog verlaufende Stilentwicklungen. Diese Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, zu vergleichen und auf gattungsspezifische Besonderheiten hin zu untersuchen, soll Studierenden der Fachrichtungen Architektur & Städtebau, Kulturarbeit, Bauingenieurwesen und Design helfen, über die Grenzen ihres eigenen Studiengangs hinaus Gestaltungsprinzipien und Ausdrucksformen zu erkennen und elementare Einsichten in die Musik- und Architekturgeschichte zu gewinnen.