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Smart Toys – Cognitive Play. Intelligentes Spiel…

Smart Toys – Cognitive Play. Intelligentes Spielzeug für die frühe Bildung

Sozialwesen
Design
Informationswissenschaften
2015/04 - 2015/07

Wie Kinder spielen, ist genial! Sie probieren aus, sie testen ihre Ideen und vertiefen sich ins Spiel. Es gibt Spielzeuge

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Smart Toys – Cognitive Play. Intelligentes Spielzeug für die frühe Bildung

Smart Toys – Cognitive Play. Intelligentes Spielzeug für die frühe Bildung

Kursleiter:
Prof. Reto Wettach, Interface Design
Alexander Scheidt, Fachbereich Sozialwesen, Babek

Zeit: Freitag: 14-18.30 Uhr
Raum:d/106
Umfang: 5 ECTS für FB Sozialwesen/alle
4 ECTS für FB Design
+ 6 ECTS bei Fachvertiefung für FB Design möglich

Wie Kinder spielen, ist genial! Sie probieren aus, sie testen ihre Ideen und vertiefen sich ins Spiel. Es gibt Spielzeuge und Spielmaterialien, die das freie und kreative Spiel von Kindern unterstützen: Sand, Bauklötze oder Lego. Aber ist es möglich, alltägliche Spielgegenstände digital zu erweitern? Wie muss elektronisches Spielzeug beschaffen sein, damit es Kindern wirklich nutzt und ihnen unendliche Gestaltungsmöglichkeiten bietet?

Im Interface Design hat sich in den letzten Jahren eine vielversprechende Forschungsrichtung etabliert: Tangible Interactions. Anwendungsgebiet dieser Forschung ist etwa die Entwicklung von „Smart Toys“, die wiederum für die Entwicklungspsychologie hochrelevant sind. So werden kausale Denkprozesse von Kindern etwa mit Hilfe von „Blickets“ (Gopnik, 2012) erforscht.

Trotz dieser ersten Anwendungen steht die Forschung auf diesem Gebiet noch ganz am Anfang – und lässt Raum für Ideen und Fragen. Das INTERFLEX-Seminar „Smart Toys – Cognitive Play“ bringt die Expertise aus Kindheitspädagogik und Interfacedesign in diesem spannenden Feld zusammen. Ziel ist es, durch ein tieferes Verständnis von kreativen Spiel- und Lernprozessen Grundlagenwissen über Design, Sinnhaftigkeit und Anwendungsmöglichkeiten von Smart Toys und ähnlichen Interfaces zu gewinnen.

Das Seminar verfolgt den Ansatz des forschenden Lernens. Grundgedanke ist, dass sich Studierende und Lehrende von ihrem eigenen Erkenntnis- und Forschungsinteresse leiten lassen. Statt einseitiger Wissensvermittlung stehen am Anfang das Problembewusstsein und die eigene Forschungsfrage. Methodisches Ziel des Seminars ist es, kreative Denkprozesse und explorative Spielerfahrungen – charakteristische Merkmale kindlichen Lernens – für die Seminarteilnehmenden erfahrbar zu machen. Dazu sind z.B. Besuche in der Forscherwelt Blossin vorgesehen. Dort können auch Prototypen direkt in der Zusammenarbeit mit Kindern erprobt und weiterentwickelt werden.

Die Studierenden entwickeln in interdisziplinären Kleinteams eine Hypothese, bauen ein Forschungsartefakt/funktionierenden Prototypen und evaluieren diesen. Die Ergebnisse dieser Vorgehensweise sollen in einem vierseitigen Paper festgehalten werden.

BABEK-Studierende können mit dem Seminar das Modul 17 bzw. 18 (offenes Angebot/Flex-Modul) komplett mit einer Note und insgesamt 5 ECTS-Punkten abschließen. Der Zeitumfang beträgt 4 SWS, wobei es sowohl feste Zeiten für interdisziplinäre Arbeit mit den Design-Studierenden gibt als auch variable Zeiten für die Arbeit in Kleingruppen und die Evaluierung.