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Huch, das System zeigt Emotionen! – Ein Forschun…

Huch, das System zeigt Emotionen! – Ein Forschungsprojekt im Bereich Ambient Assisted Living

Sozialwesen
Architektur und Städtebau
Bauingenieurswesen
Design
Restaurierung
2015/04 - 2015/07

Constanze Langer – Fachbereich Design
Tobias Schröder – IAF Urbane Zukunft
Jesse Hoey (Gast) – Cheriton School of Computer Science,

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Huch, das System zeigt Emotionen! – Ein Forschungsprojekt im Bereich Ambient Assisted Living

Huch, das System zeigt Emotionen! – Ein Forschungsprojekt im Bereich Ambient Assisted Living

Bild: http://www.tbreak.com/jibo-wants-family-robot/

Prof. Constanze Langer – Fachbereich Design
Prof. Dr. Tobias Schröder – IAF Urbane Zukunft
Jesse Hoey (Gast) – Cheriton School of Computer Science, University of Waterloo, Kanada

Zeit: Freitags 14 bis 16 Uhr, zusätzlich 2 Blocktermine am 24.-26.4. und nach Absprache

Raum: Designgebäude D/108, Campus Pappelallee

Offen für Studierende der Fachbereiche Sozialwesen und Design
Präsenz-Umfang: 4 SWS (2 wöchentlich, 2 in Form von Blockveranstaltungen)
Credits: je nach Arbeitsaufwand des in Kleingruppen durchgeführten Teilforschungsprojekts Sozialwesen 5 Credits (offenes Modul), Design 4 Credits (Flexmodul) oder für ein umfangreicheres Projekt 10 Credits (Fachvertiefung)

In vielen Bereichen wird menschliche Arbeitskraft durch Maschinen ersetzt. In beratenden und betreuenden Berufen, also überall dort, wo es auf Empathie und die Gestaltung menschlicher Kommunikation ankommt, geht das aber nicht – oder??? Ambient Assisted Living (AAL) bezeichnet vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Mangels an Pflegekräften die Idee, mit Hilfe künstlich intelligenter technischer Systeme die Lebensqualität und Autonomie älterer Menschen in ihrer Wohnung aufrecht zu erhalten. Eine Idee, die zunächst mal bei Vielen auf Ablehnung stößt, eben weil man Maschinen keine emotionale Beziehungsfähigkeit zutraut, es darauf aber im Betreuungskontext ankommt.

Im Interflex-Kurs wollen wir uns mit neusten technologischen Entwicklungen beschäftigen, die möglicherweise eines Tages doch erlauben könnten, AAL-Systeme mit einer Art „emotionaler Intelligenz“ auszustatten, um sich optimal auch auf die sozio-emotionalen Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen. Die Leitfrage ist: (Wie) können emotionale Interaktionen mit einer Maschine so gestaltet werden, dass sie zwar als angenehm und möglichst menschlich erlebt werden, trotzdem aber nicht Angst, Gruseln und Misstrauen auslösen?

Wir werden uns zunächst mit dem Stand der Forschung zu AAL und „künstlicher emotionaler Intelligenz“ auseinandersetzen und dann in Kleingruppen eigene Forschungsfragen erarbeiten. Je nach fachlicher Herkunft und Interessen der Teilnehmenden sind z.B. folgende Fragen denkbar: Was sind Elemente menschlicher, empathischer Kommunikation, die auch eine Maschine zeigen könnte? Wie könnte ein emotional ansprechendes Interface eines AAL-Systems aussehen? Wie sieht es mit der möglichen Akzeptanz solcher Systeme unter älteren Menschen in Deutschland aus?

Für die Blockveranstaltungen konnten wir Prof. Jesse Hoey, einen weltweit führenden Experten für Künstliche Intelligenz, gewinnen. Der Kurs findet daher z.T. in englischer Sprache statt.