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Dinge, Räume und persönliche Identität – 66 Porträts

Dinge, Räume und persönliche Identität – 66 Porträts

Was haben Dinge und Räume mit persönlicher Identität zu tun? Wahrscheinlich herrschen darüber eher diffuse Vorstellungen. Diese Zusammenhänge im Detail aufzuspüren und zu betrachten war Ziel der vorliegenden Studie. Im Wintersemester 2012/13 haben Studierende aus den Bereichen Design, Architektur und Kulturarbeit der Fachhochschule Potsdam im Fach „Designtheorie“ Interviews mit Freunden bzw. Bekannten geführt, also mit Menschen, von deren Persönlichkeit die Interviewer schon ein gewisses Bild hatten, ohne jedoch stark emotional verwickelt zu sein. Biografische und gesellschaftlich medial vermittelte Faktoren der persönlichen Identifikationsprozesse wurden exemplarisch beschrieben, erklärt und mit Fotos ergänzt. Im Mittelpunkt standen die jeweils individuellen Wechselwirkungen von persönlichen Idealen, Wertvorstellungen, Zielen, Träumen, internalisierten Normen und Rollenbildern mit den Dingen und Räumen des Alltags in ihrer konkreten, gestalteten Form.
Entstanden sind 66 Porträts von Menschen, die in unterschiedlicher Weise ihr Leben mit Dingen ausstatten und diese nutzen, um sich auf sich selbst und auf andere Menschen zu beziehen.

Publikation bestellen: http://design.fh-potsdam.de/fachbereich/publicity/publikationen/details/datum/2013/03/01/demnaechst-auf-der-leipziger-buchmesse.html
Publikation online ansehen: http://issuu.com/0ennui/docs/160x230_identitaet-final_low
Dokumentation zum Kurs: http://issuu.com/0ennui/docs/dokumentation-interflex

Bild: Florian Stumpe, FHP 2008

Vortragsreihe: Design, Identität und Gesellschaft

Vortragsreihe: Design, Identität und Gesellschaft

Im Rahmen des Interflex Progamms* »Interdisziplinäres Forschendes Lernen« finden an der Fachhochschule Potsdam, begeleitende Vorträge zu den Kursen »Wahrnehmungsräume und persönliche Identität« bei Prof. Dr. Rainer Funke bzw. »Identitätsbild(n)er« bei Dipl. Designer Stefan Berg statt:

1) Design Thinking – »Just another management tool« oder Identitätsstiftende Gruppenarbeit (zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen und ökonomischen Fragestellungen)?
Di. 23.10. 13.30 Uhr,
Stefan Berg (Fotograf, Designer, Dozent, Berlin - Absolvent der FHP)

2) Corporate Photography. Kann es so etwas wie eine fotografische Handschrift/Hausschrift geben?
Di. 13.11. 13.30 Uhr,
Stefan Berg (Fotograf, Designer, Dozent, Berlin - Absolvent der FHP

3) Fotografie – Mittler oder Manipulator? Von Dorothea Lange zu Oliviero Toscani.
Di. 27.11. 13.30 Uhr,
Stefan Berg (Fotograf, Designer, Dozent, Berlin - Absolvent der FHP

4) Die Welt des Handwerks: eine persönliche Wiederentdeckung. Vom Reichtum an Möglichkeiten in sozialer, ökonomischer und kultureller Hinsicht.
Di. 18.12. 13.30 Uhr,
Stefan Berg (Fotograf, Designer, Dozent, Berlin - Absolvent der FHP

5) Design-Identitäten in Frankreich und Deutschland - ein Vergleich
Di. 08. 01. 15 Uhr,
Olaf Mühlmann (Kreativdirekor bei rübimann design Paris, Ecole Nationale Supérieure des Arts Appliqués Paris, Vorstandsmitglied Alliance française des designers)

immer in Haus 5, Raum 1.01, Campus Pappelallee

*Die Fachhochschule Potsdam gehört zu den Preisträgern des Wettbewerbs »Exzellente Lehre«, einer gemeinsamen Initiative der Kultusminister-
konferenz und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Im Rahmen des ausgezeichneten Projekts »InterFlex - Förderung von Interdisziplinarität und Flexibilität zur Integration von Forschung, Wissens- und Technologietransfer in die grundständige Lehre«, das mit Mitteln des Stifterverbandes und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg re-
alisiert wird, werden seit dem Sommersemester 2010 neue Formen der Lehre und der interdisziplinären Auseinandersetzung in Lehrveranstaltungen und Projekten an der FHP erprobt.

Die Welt der Alten: Leben im Alter als interdisziplinäre Aufgabe von Design und Sozialer Arbeit

Die Welt der Alten: Leben im Alter als interdisziplinäre Aufgabe von Design und Sozialer Arbeit

Design für Senioren ist seit längerem ein expandierendes Arbeitsfeld für Designer nahezu aller Spezialisierungen. Sowohl unter dem Gesichtspunkt der sich im Alter verändernden motorischen, kognitiven und Wahrnehmungsprozesse als auch in Hinsicht auf die Vielfalt der Veränderungen kultureller Deutungsmuster bilden Senioren Spezifika heraus, welche von Designern in ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit erfasst und modelliert werden müssen, um mit ihren Entwürfen für Produkte und Kommunikationsmittel nutzergerecht zu agieren. Aufgrund der demografischen Entwicklung in Europa nimmt die Bedeutung der Senioren als Zielgruppe für Designer unaufhörlich zu. Gleichzeitig verändert sich die gesellschaftliche Wahrnehmung des Menschenbildes und dessen, was ein funktionierendes Gemeinwesen begründet, in dieser Hinsicht insgesamt.
Parallel zu einer Reihe von Vorlesungen und nach einer Einführung in entsprechende Themen der Alterssoziologie und Techniken der begleitenden Beobachtung und Befragung wurden Senioren beobachtet und danach befragt, welche spezifischen Anforderungen an die Gestaltung von Produkten oder Kommunikationsmitteln sich aus ihrer Lebensweise ergeben. Im Ergebnis entstand eine Online-Dokumentation und eine Broschüre:
http://issuu.com/caredesign_fhp2012/docs/caredesign

Vgl.: http://incom.org/workspace/3177/

weiterführende Informationen zum Thema "Leben im Alter":
http://www.amiato.de/thema/leben-im-alter

Grafik: Michael Rosenlehner, FHP 2008

Gut und Böse: Moralische Dimensionen von Design bei jungen Menschen

Gut und Böse: Moralische Dimensionen von Design bei jungen Menschen

Welche Moral steckt in den Dingen des Alltags?
Seit jeher nutzen Menschen die Alltagsgegenstände nicht nur zum reinen praktischen Gebrauch, sondern auch zur moralischen Selbstvergewisserung. Moralische Positionen werden so für andere Menschen erkennbar, deutbar. In welcher Weise junge Menschen aus verschiedenen Milieus ihre moralischen Grundsätze an die Gestalt von Gegenständen knüpfen, wurde im Rahmen eines Seminars an der Fachhochschule Potsdam im Sommersemester 2010 unter der Leitung des Designtheoretikers Rainer Funke sowie der Soziologen Harry Hermanns und Matthias Schreckenbach untersucht. Neun studentische Teams haben insgesamt 19 Jugendliche aus Berlin und Potsdam im Alter zwischen 13 und 18 Jahren befragt, von den Befragungen Videoaufzeichnungen angefertigt und diese ausgewertet. Die Ergebnisse sind hier dokumentiert.