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Visual Stories from Future Cities — Wie werden wir leben und arbeiten in der Stadt der Zukunft?

Visual Stories from Future Cities — Wie werden wir leben und arbeiten in der Stadt der Zukunft?

Start Freitag, 23. Oktober
Prof. Dr. Tobias Schröder, IaF Urbane Zukunft, Nachhaltige urbane Entwicklungsstrategien
Prof. Constanze Langer, Fachbereich Design, Visual Interfacedesign Design

freitags, 10:00 Uhr-12:00 Uhr

In diesem InterFlex-Projekt wollen wir verschiedene Prognosen, Visionen und Zukunftsszenarien recherchieren, diskutieren, erweitern und/oder neu zusammensetzen — und als »Visual Story« aufbereiten. Die Veranstaltung folgt dem Leitbild des forschenden Lernens und Lehrens. Zentrale inhaltliche Frage ist: Wie wird das Arbeiten und Leben in der Stadt der Zukunft 2030 aussehen?

Visualizing cultural collections

Visualizing cultural collections

Start Donnerstag 22. Oktober
Prof. Dr. Marian Dörk Institut für angewandte Forschung Urbane Zukunft
GastkritikerInnen aus Fachbereichen (angefragt):
Prof. Langer (Design)
Prof. Dr. Neuroth (InfoWiss.)
Prof. Dr. Voesgen (Kulturarbeit)
Prof. Quirynen (EMW)

Incom https://incom.org/workspace/6228/
Kontakt doerk@fh-potsdam.de

Termin Donnerstag 10-14 Uhr
Raum Annex 1, D108

Cultural institutions are investing great efforts in the digitization of their collections, however, there is a lack of innovative approaches to reveal the richness of these collections and make them available for casual exploration. What would an exploratory interface to digital cultural heritage look like? In this research-oriented project course we will approach this question. We consider the digital representation of collection items as a perspective in its own right, not a lower-quality proxy of the 'original' physical collection. So far there are only few examples of visualizations being applied to cultural objects, however, initial experiments demonstrate a variety of promising opportunities for research and design. In particular methods of information visualization have already been used to make the conceptual and material structure of collections better visible and explorable.

The aim of this interdisciplinary project course is the investigation of innovative visualization techniques for the exploration of cultural collections. Advanced students of design, information sciences, cultural management, media studies and conservation will work together to study the potential of visualization of cultural collections. In collaboration with cultural institutions small project teams will connect cultural considerations with technological possibilities and pursue both practical and theoretical research questions. The objective is to create and evaluate visualizations that open novel perspectives on collections. As part of this process, we consider the visualizations to be cultural artifacts themselves that need to be interpreted and questioned, too.

Participants should have a basic understanding and some practical experience with either information visualization or cultural collections - and an interest in the other. In small interdisciplinary project groups participants will develop research projects and pursue their own questions. The results of the course will be presented at a public event on campus and documented in the form of an academic paper and a demo on the web.

Please note: The language of teaching for this course is English. All communication during lectures and seminars as well as literature and auxiliary materials will be in English.

Credits 10-20 ECTS
Scheine FB2
- BA Kulturarbeit: Interdisziplinäres Modul
- BA Konservierung und Restaurierung: FleX-Modul
FB4
- BA Interfacedesign: Entwurf/Fachvertiefung oder Projekt
- MA Design: Labor/Entwurfsstrategien
- EMW BA im Modul 10: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium
- EMW MA im Modul 9: Interdisziplinäres Ergänzungsstudium
FB5
- MA Informationswissenschaften: Projekt

Zwischen „Klanggemälde“ und „Tondichtung“. 
Musik, Architektur, Bildkunst und Dichtung im 18. und 19. Jahrhundert

Zwischen „Klanggemälde“ und „Tondichtung“. 
Musik, Architektur, Bildkunst und Dichtung im 18. und 19. Jahrhundert

Start: 13. Oktober
Prof. Dr. phil. habil. Peter Stephan, FB2, Architektur
Dr. phil. Knut Andreas , FB2, Musiker

Umfang: 3-5 ECTS / 2 SWS
Termin: dienstags, 16:15-17:45 Uhr
Start: Oktober 2015
Ort: Campus Pappelallee, NN
Anmeldung bei erstem Termin

Im 18. und 19. Jahrhundert, also der Zeit der Klassik und der Romantik, spricht man, was die Musik betrifft, häufig von „Tondichtungen“ und „Tongemälden“; ebenso sind das „Kolorit“ des Orchesters und seine „Klangfarbe“ ein fester Begriff. In der Malerei wiederum ist von „Farbton“, in der Dichtung von „Laut-Malerei“ die Rede. Ist das ein Zufall? Oder gab es eine wechselseitige Beeinflussung der verschiedenen Kunstgattungen? Eröffnet uns die Musik Beethovens und Schuberts einen neuen Zugang zur Dichtkunst Goethes und Schillers? Lässt sich über die Malerei eines Caspar David Friedrich die Musik eine Carl Maria von Weber oder eines Robert Schumann besser verstehen? Inwiefern steht die Architektur Gottfried Sempers im Verhältnis zur Bühnenmusik Richard Wagners? Wo lagen die gattungs­über­greifenden Gemeinsamkeiten, wo die gattungsspezifischen Eigengesetzlichkeiten?
Dies sind Fragestellungen, die diesem interdisziplinären Seminar zugrunde liegen und deren Erörterung Studierenden der Fachrichtungen Architektur & Städtebau, Kulturarbeit, Bauingenieurwesen, Restaurierung und Design helfen sollen, über die Grenzen ihres eigenen Studiengangs hinaus elementare Einsichten in die Kulturgeschichte zu erlangen.

Energiehaus Treuenbrietzen - LESS IS MORE HOUSE KIT

Energiehaus Treuenbrietzen - LESS IS MORE HOUSE KIT

INCOM – WORKSPACE:
https://incom.org/workspace/5915

Kursleiter:
Prof. Dr.-Ing. Michael Prytula, Institut für Angewandte Forschung Urbane Zukunft
Prof. Holger Jahn, Fachbereich Design, Mobilität und Gestaltung
Praxispartner: HTW Berlin, Stadt Treuenbrietzen, BTU Cottbus u.a.

Zeit: Donnerstags 10 bis 16 Uhr, Erster Termin: 9. April 2015
Raum: Campus Pappelallee – Designhaus Raum D/121
Umfang: 4 SWS bzw. 5 ECTS + 6 bzw. 8 SWS (=> 10-12 SWS abhängig von FB)
Zielgruppe: Offen für Studierende aller Fachbereiche, Die Teilnehmerzahl ist auf ca. 16 begrenzt. Über die Teilnahme wird am 9. April im Kurs entschieden. Bitte vorab im INCOM Workspace LIM eintragen.

Lehr- und
Lernformen: Projekt- und Seminararbeit, Vorträge, Recherche, Exkursionen
Leistungen: Entwurfsleistungen, regelmäßige Teilnahme, aktive Beteiligung an Recherche und Teamarbeit, Modell und Prototypenbau, Pläne und Modelle im Maßstab 1:50 – 1:1, Dokumentation, Projekttagebuch, Kommunikation)

LIM ist ein innovatives Lehr- und Demonstrationsvorhaben zu den Themen Klima- und Ressourcenschutz, Erneuerbare Energien, Naturbaustoffe und nachhaltiger Bildung. Unsere Absicht ist, eine hohe Raum- und Nutzungsqualität mit den Erfordernissen nachhaltigen Bauens zu vereinen. Wir entwickeln dafür ein modulares, industriell produzier- und wiederverwendbares Designsystem für die Herstellung und den Betrieb ressourceneffizienter Gebäude. Dazu gehören neben dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe für die Konstruktion eine innovative Gebäudetechnik und gebäudeintegrierte Solartechnologien.
LIM entsteht in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Studierenden der FH Potsdam und der HTW Berlin und wird von zahlreichen Praxispartnern unterstützt. Ausgehend von Nutzungsszenarien in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Kommunikation sowie von Recherchen zu gebauten Beispielen und technologischen Systemelementen entwickeln wir ein leicht handhabbares Baukasten-System für ressourcenleichte Kleingebäude.
2016 soll ein erstes Gebäude in Treuenbrietzen ein Seminarraum mit ca. 25 m2 Nutzfläche für nachhaltige Bildung erstellt werden. Dieses Gebäude sollen angeleitete Laien (z.B. Schüler) montieren und demontieren können, um so eine Ausstellung auf mehren Standorten zu ermöglichen, u.a. auf dem Campus der FHP. Hierfür entwickeln die Studierenden im Rahmen eines Wettbewerbs in interdisziplinären Arbeitsgruppen bis Semesterende einen realisierungsfähigen Prototypen. Eine Jury unter Beteiligung der Praxispartner wählt Anfang Juli 2015 den besten Entwurf bez. die beste Systemlösung(en). Dieser wird bis Jahresende zur Baureife weiterentwickelt und zunächst in Treuenbrietzen realisiert.
Die Entwurfsaufgabe ist verbunden mit hohen baukonstruktiven, gebäudetechnischen und herstellungslogistischen Anforderungen. Das erfordert u.a. eine intensive theoretische und praktische Beschäftigung mit fachlichen Themen wie Bauphysik, Material- und Baustoffkunde, Erneuerbare Energiesysteme und deren gestalterische Integration. Große Teile der für das Selbststudiums vorgesehen Zeit sollen in kleinen Studierenden-Teams erbracht werden. Wir empfehlen dringend Donnerstags nach 16:00 Uhr ausreichend Zeit einzuplanen.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Studierenden der Fachrichtungen wie Architektur, Design, Bauingenieurswesen und Regenerative Energien trainiert Kompetenzen im Projekt- und Kommunikationsmanagement, ist praxisorientiert und fördert eigenverantwortliches und weitgehend selbstgesteuertes Forschen und Lernen. Das Projekt wird mit André Hoyer, dem Energie- und Klimamanager der Stadt Treuenbrietzen und weiteren Hochschul- und Praxispartnern entwickelt. Der Kurs steht Studierenden aller Fachbereiche offen und ist explizit fächerübergreifend ausgerichtet.

Feeding the planet, Energy for life. Konzepte Urbaner Zukunft – untersucht und hinterfragt

Feeding the planet, Energy for life. Konzepte Urbaner Zukunft – untersucht und hinterfragt

Bild: http://www.art-magazin.de/architektur/30175/urban_future_award
Prof. Dr. sc. Annegret Burg, Professorin für Architektur- und Stadtbaugeschichte (FB 2)
Prof. Dr.-Ing. Michael Prytula, Forschungsprofessur für ressourcenoptimiertes und klimaangepasstes Bauen (IaF Urbane Zukunft)
Dr.-Arch. Ivan Brambilla, FB 2, Baugeschichte und Theorie

Zeit: Bockseminar, Samstags 10-15.00 Uhr
Beginn: Samstag, 11.04.2015, 10.00 Uhr
Organisationtreffen vorab am 2. April, 15 Uhr, Haus 2, Raum 2.113
Raum: N.N. -> bitte bei den Lehrenden informieren!
Umfang: 4 SWS bzw. 5 ECTS
Zielgruppe: offen für Studierende aller Fachrichtungen
Lehr- und Lernformen: Vorträge, Seminararbeit, Exkursion zur Expo Mailand vom 14.-17.05.2015
Leistungen: Referat und Hausarbeit

Am 1. Mai 2015 wird die Expo Milano mit dem Thema „Feeding the Planet, Energy for Life“ eröffnet. Hinter diesem Thema steht die Frage, wie nachhaltige Stadtentwicklung im Kontext von globalen Urbanisierungsprozessen aussehen kann und welchen Einfluss neue Informations- und Kommunikationstechnologien darauf haben. Der Begriff „Smart City“ ist En Vogue. Smart City bezeichnet zumeist Städte, die durch den allgegenwärtigen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) eine intelligente Vernetzung verschiedener Lebensbereiche und Infrastruktursektoren ermöglicht, um dadurch eine höhere Lebensqualität und eine Steigerung von Energie- und Ressourceneffizienz zu erzielen. Bisweilen wird auch die Erwartung neuer Formen von städtischer Governance und Bürgerbeteiligung („smart people“) damit geweckt.

Innovationen von technischen Infrastrukturen hatten schon immer große Auswirkungen auf Stadtentwicklungsprozesse und die städtische Lebensweise. So führten beispielsweise Entwicklungen in der Siedlungswasserwirtschaft, in der Energieversorgung oder in Kommunikationssystemen seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu neuen Komfort-, Arbeits- und Mobilitätsmustern, aber auch zu einer größeren Inanspruchnahme erneuerbarer und nicht-erneuerbarer Ressourcen. Stehen den Städten durch den weitreichenden Einsatz innovativer IKT umwälzende Veränderungen bevor? Welche Auswirkungen hat die digitale Evolution und Entwicklung neuer Interfaces (z.B. durch digitale Handelsplattformen) auf das soziale und ökonomische Gefüge unserer Städte? Was bedeutet das für die Resilienz der Städte?
Wir untersuchen in diesem Seminar, was eine Smart City charakterisiert und welche Auswirkungen durch den Einsatz innovativer Technologien auf städtische Lebensweisen, Planungsprozesse, Stadtentwicklung und Stadtgestalt zu erwarten sind.

Huch, das System zeigt Emotionen! – Ein Forschungsprojekt im Bereich Ambient Assisted Living

Huch, das System zeigt Emotionen! – Ein Forschungsprojekt im Bereich Ambient Assisted Living

Bild: http://www.tbreak.com/jibo-wants-family-robot/

Prof. Constanze Langer – Fachbereich Design
Prof. Dr. Tobias Schröder – IAF Urbane Zukunft
Jesse Hoey (Gast) – Cheriton School of Computer Science, University of Waterloo, Kanada

Zeit: Freitags 14 bis 16 Uhr, zusätzlich 2 Blocktermine am 24.-26.4. und nach Absprache

Raum: Designgebäude D/108, Campus Pappelallee

Offen für Studierende der Fachbereiche Sozialwesen und Design
Präsenz-Umfang: 4 SWS (2 wöchentlich, 2 in Form von Blockveranstaltungen)
Credits: je nach Arbeitsaufwand des in Kleingruppen durchgeführten Teilforschungsprojekts Sozialwesen 5 Credits (offenes Modul), Design 4 Credits (Flexmodul) oder für ein umfangreicheres Projekt 10 Credits (Fachvertiefung)

In vielen Bereichen wird menschliche Arbeitskraft durch Maschinen ersetzt. In beratenden und betreuenden Berufen, also überall dort, wo es auf Empathie und die Gestaltung menschlicher Kommunikation ankommt, geht das aber nicht – oder??? Ambient Assisted Living (AAL) bezeichnet vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des Mangels an Pflegekräften die Idee, mit Hilfe künstlich intelligenter technischer Systeme die Lebensqualität und Autonomie älterer Menschen in ihrer Wohnung aufrecht zu erhalten. Eine Idee, die zunächst mal bei Vielen auf Ablehnung stößt, eben weil man Maschinen keine emotionale Beziehungsfähigkeit zutraut, es darauf aber im Betreuungskontext ankommt.

Im Interflex-Kurs wollen wir uns mit neusten technologischen Entwicklungen beschäftigen, die möglicherweise eines Tages doch erlauben könnten, AAL-Systeme mit einer Art „emotionaler Intelligenz“ auszustatten, um sich optimal auch auf die sozio-emotionalen Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen. Die Leitfrage ist: (Wie) können emotionale Interaktionen mit einer Maschine so gestaltet werden, dass sie zwar als angenehm und möglichst menschlich erlebt werden, trotzdem aber nicht Angst, Gruseln und Misstrauen auslösen?

Wir werden uns zunächst mit dem Stand der Forschung zu AAL und „künstlicher emotionaler Intelligenz“ auseinandersetzen und dann in Kleingruppen eigene Forschungsfragen erarbeiten. Je nach fachlicher Herkunft und Interessen der Teilnehmenden sind z.B. folgende Fragen denkbar: Was sind Elemente menschlicher, empathischer Kommunikation, die auch eine Maschine zeigen könnte? Wie könnte ein emotional ansprechendes Interface eines AAL-Systems aussehen? Wie sieht es mit der möglichen Akzeptanz solcher Systeme unter älteren Menschen in Deutschland aus?

Für die Blockveranstaltungen konnten wir Prof. Jesse Hoey, einen weltweit führenden Experten für Künstliche Intelligenz, gewinnen. Der Kurs findet daher z.T. in englischer Sprache statt.