Diese Website ist nicht mehr aktiv. Aktuelle Informationen zu InterFlex finden Sie unter www.fh-potsdam.de/interflex.

 Ingenieurbaukunst Museum II - Gestaltung, Regie und Drehbuch einer Ausstellung

Ingenieurbaukunst Museum II - Gestaltung, Regie und Drehbuch einer Ausstellung

Achtung: Dieses Angebot fand aufgrund geringer Teilnehmerschaft nicht statt.

Prof. Dr. Susanne Freund, FB5, Professorin für Archivwissenschaft
Prof. Nicola Lepp, FB2, Professorin für Kultur und ihre Vermittlung
Dipl-Ing. M.A. Birgit Jubin, FB3, FL²

Anmeldung: bis zum 9.Oktober 2015 per E-Mail an jubin@fh-potsdam.de

Seminarzeit: 8.45 Uhr bis 12.00 Uhr (ggf. 1 Exkursion bis ca. 16 Uhr)
Ort: Campus Kiepenheuerallee, Haus 1, Raum 1.12

Was tun eigentlich Bauingenieure? – Trotz ihres großen Anteils an der Gestaltung unserer gebauten Umwelt werden die Leistungen von Bauingenieuren in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen. Ein Verein engagierter Bauingenieure formulierte deshalb die Absicht, ein INGENIEUR BAUKUNST MUSEUM zu gründen.
Im SoSe 2015 haben Studierende diese Idee interpretiert und zwei Grobkonzepte erarbeitet. Dabei wurde der Fokus auf die die einzelnen Tätigkeiten der Bauingenieure gerichtet und Ideen erarbeitet, wie diese Tätigkeiten einem Publikum nahe gebracht werden können.

Im Wintersemester sollen diese Ideen und die Konzepte in Richtung Realisierung weiterentwickelt werden. Im Einzelnen gehören dazu
• weitere inhaltliche Recherchen
• die Auswahl bzw. Entwicklung von (weiteren) Exponaten
• die Entwicklung von Regieansätzen und die gestalterische Planung der Ausstellung
• Gespräche bzw. Abstimmungen mit Praxispartnern in Bezug auf die Realisierung.
Ziel ist ein Feinkonzept und ein Ausstellungsdrehbuch, das in nachfolgenden Arbeitsschritten zur Umsetzungsreife geführt werden kann.

Im Wintersemester werden die interdisziplinären Sichtweisen und disziplinäre Arbeitsanteile wechselnd verstärkt im Fokus stehen. Die Teilnehmenden werden den Seminarverlauf zu großem Teil selbst gestalten und eigene Interessen und Ideen einbringen.

Workload: 90 bzw. 120 h ≙ 3 bzw. 4 CP, davon Präsenszeiten: ca. 30 sowie
Eigenarbeit: ca. 60 bzw. 90 h (je nach Studiengang),
davon ca. 30 h bis 29.01.2016 / sonstige Arbeiten bis 31.03.2016
Andere Leistungen (> 4 CP) sind mit den Dozentinnen individuell abzustimmen!

Der urbane Metabolismus - Infrastrukturen und Stoffströme der Stadt verstehen und sichtbar machen

Der urbane Metabolismus - Infrastrukturen und Stoffströme der Stadt verstehen und sichtbar machen

Start: Freitag 23. Oktober
Prof. Dr.-Ing. Michael Prytula, Institut für angewandte Forschung Urbane Zukunft Prof. Dr. Marian Dörk, Institut für angewandte Forschung Urbane Zukunft

freitags, 10:00Uhr -13:00 Uhr
Raum: D/310

Wie funktioniert die Stadt? Eine Stadt ähnelt einem riesigen Organismus. Hinter der sichtbaren Schicht von Gebäuden, Straßen und Plätzen verbirgt sich eine weniger sichtbare Versorgungsstruktur aus Leitungen, Rohren,
Kanälen, Kraftwerken und Logistikzentren, welche die Stadt unablässig mit Energie, Wasser und anderen Ressourcen versorgt sowie die Abfallprodukte entsorgt.
Am Beispiel der Landeshauptstadt Potsdam wollen wir diese Ver- und Entsorgungsprozesse – den urbanen Metabolismus – näher untersuchen und die entsprechenden Daten und Beziehungen visualisieren. Wir besichtigen dafür die Infrastruktureinrichtungen (Kraftwerke,
Wasserwerk, Kläranlagen usw.), sprechen mit den städtischen Akteuren (Stadtwerke, Wissenschaftler usw.) und lernen bekannte wie neue Möglichkeiten kennen, die komplexen Zusammenhänge darzustellen. Die
Datenvisualisierung ist dabei ein wichtiges Werkzeug, um ein qualitatives und quantitatives Verständnis dieser Stoffwechselvorgänge zu gewinnen und nachhaltiger zu gestalten.

InterFlex - Interdizsiplinär Forschend Lernen an der FHP

InterFlex - Interdizsiplinär Forschend Lernen an der FHP

Die Fachhochschule Potsdam ist Preisträgern des Wettbewerbs „Exzellente Lehre“, einer gemeinsamen Initiative der Kultusministerkonferenz und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft . "InterFlex - Förderung von Interdisziplinarität und Flexibilität zur Integration von Forschung, Wissens- und Technologietransfer in die grundständige Lehre" wurde von 2010 bis Ende 2013 mit Mitteln des Stifterverbandes und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg realisiert. Seit 2014 ist es Teil des regulären Lehrangbots.

Seit dem Sommersemester 2010 entstehen immer neue interdisziplinäre Lehrveranstaltungen, die die Chance bieten, Fragestellungen, Methoden und Herangehensweisen unterschiedlicher Fachdisziplinen kennenzulernen und zu erproben. Gleichermaßen Lehrende wie Studierende sind regelmäßig aufgefordert, sich mit Ideen für interdisziplinäre, an Wissens- und Technologietransfer orientierte Lehrveranstaltungen an InterFlex zu beteiligen.

Make Space - Forschung und Kommunikation

Make Space - Forschung und Kommunikation

Working Space: https://incom.org/workspace/6248

Lehrende:
Prof. Holger Jahn, Produktdesign, Mobilität und Gestaltung
Prof. Constanze Langer, Professorin für Visual Interface Design
Prof. Dr. Hermann Voesgen, Professor Kultur und Projektarbeit / Kulturarbeit
MA Christina Maria Schollerer fiktionales Social Media, Schreiben & Formatentwicklung

In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Jörg Petruschat (Weissensee Kunsthochschule Berlin)

Freitags,
10.00 – 13.00 Uhr, Beginn: 23.10.15
4 Credits

Ziel des MAKE SPACE Projektes ist es Alternativen zur der für viele Menschen, insbesondere aber auch für Flüchtlinge prekären Situation des Wohnungsmarktes in Ballungsräumen zu schaffen. MAKE SPACE wird preisgünstigen, lebenswerter Wohnraum gestalten, entwickeln und mit Bürgerbeteiligung realisieren. In den letzten Wochen wurden hierzu schon einige, erste erfolgsversprechende Schritte unternommen. Konkret planen wir zeitnah auf dem Gelände des Kulturzentrum freiLand, Potsdam einen bewohnbaren Prototypen eines neuentwickelten DIY-Hausbau-Systems, später ein größeres Gebäude zu realisieren.

Die Gebäude sollen stellvertretend für neue Ansätze im Bereich des Ressourcen schonenden, sozialen Wohnungsbaus und der Bürgerbeteiligung und –ermächtigung stehen. Es geht uns darum zu zeigen, dass es durchaus möglich ist, mittels Initiativen aus der Hochschule und der Bürgerschaft sehr schnell, kostengünstige, attraktive Alternativen für sozialen Wohnungsbau zu schaffen.
MAKE SPACE will aufzeigen, dass ökologische, wohngesunde, flexible Holzbausysteme sehr gut geeignet sind, den derzeit durch Gemeinschaftsunterkünfte in Form von schlecht isolierten Containern, Zelten und Leichtbauhallen gedeckten Bedarf an Wohnraum zu decken bzw. zu ersetzen. Darüber hinaus aber auch Qualitäten aufweisen, die diese Art zu bauen als dauerhaften, sparsamen, attraktiven Wohnraum empfehlen.

„MAKE SPACE – Forschung & Kommunikation“ ist ein Teilprojekt von MAKE SPACE. Es gibt neben Projektwochen noch ein weiteres Teilprojekt "MAKE SPACE Design, Entwicklung & Realisation" mit welchem sehr eng zusammengearbeitet wird.

„MAKE SPACE – Forschung & Kommunikation“ umfasst folgende Schwerpunkte und Ziele:

A. Forschung und Vernetzung
Erarbeitung der für das Themenfeld relevanten Grundlagen aus den Bereichen: Soziales Wohnen, Gemeinschaftsunterbringung, Asyl, Migration, Integration, Kultur, Bauen, Holzbau, Niedrigenerige und Passivhaus, Wohnformen, Ökologie, Gesetze und Verordnungen, Critical Design, Social Design, Beteiligungsprozesse, Opensource, do it yourself u.a.

B. Online-Kommunikation
die in den Projektwochen entwickelte Website make-space.fh-potsdam.de zu einer mehrsprachigen, europäisch relevanten Online-Plattform und -Community weiter zu entwickeln.

C. Konferenz
Wir planen Ende des Jahres eine Konferenz zum Themenfeld im freiLand durchzuführen.
Für diese Konferenz soll ein Konzept ausgearbeitet werden, diese geplant und realisiert werden.

D. Gemeinschaftsunterkunft (Leichtbauhallen) im freiLand
Im freiLand wrden ab Anfang November 96 Flüchtlinge in 2 Leichtbauhallen untergebracht werden. Diese provisorische Gemeinschaftsunterkunft wird die Bewohner und das freiLand vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Hier könnte z.B. nach einer ensprechenden Analyse, ein mehrsprachiges oder nonverbales Leitsystem und andere Kommunikationsmaßnahmen erarbeitet werden.

E. Buch
Eventuell werden wir auch ein Buch machen, dies hängt davon ab, ob es genügend Interesse und Mitgestalter, Autoren etc. gibt. Alternativ würden wir das Buch-Projekt im Sommer 2016 angehen.

Ziele der Forschungs- und Kommunikationsprojekte:
a. Aufmerksamkeit für die prekäre Situation schaffen.
b. Impulse und Anleitung für Alterativen zum Status quo im Bereich Wohnraum schaffen.
c. Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Beteiligung, Presse, Bereitstellung und Diskussion von Konzepten, Planungen, Bauanleitungen, Details, Partner, Ressourcen.

Things to remember – Objekte als Erinnerungstraeger

Things to remember – Objekte als Erinnerungstraeger

Stephanie Neumann (Urban Complexity Lab)
Katja Böhme (ZZF Potsdam)

freitags, 12:00 Uhr- 16:00 Uhr
Raum 1/1.12

Jede/r Bundesbürger/in besitzt ca. 10.000 Dinge mit unterschiedlichen Funktionen, Bedeutungen und persönlichen Geschichten.

Ziel ist es, mit Hilfe selbstgewählter persönlicher Objekte den komplexen Vorgang des autobiografischen Erinnerns explorativ zu untersuchen.
Neben der Selbstreflexion der eigenen Erinnerungsprozesse werden die Studierenden in Projektgruppen wechselseitig den Umgang mit Objekten beobachtend untersuchen und unterschiedliche Erinnerungsfunktionen von Dingen erkunden.

https://incom.org/workspace/6227/1#p157762

Urbane Gärten als sozialer Interaktions- & Experimentierrraum. Entwurf und Realisierung eines Gemeinschaftssgartens auf dem FHP-Campus

Urbane Gärten als sozialer Interaktions- & Experimentierrraum. Entwurf und Realisierung eines Gemeinschaftssgartens auf dem FHP-Campus

Start: Freitag, 16. Oktober
Prof. Dr.-Ing. Michael Prytula, IaF, Forschungsprof. Ressourcenoptimiertes und klimaangepasstes Bauen
Prof. Dr. Hermann Voesgen, Professor Kultur und Projektarbeit / Kulturarbeit im internationalen Kontext
Yvonne Dera & Yvo Bermann, Studierende Kulturarbeit - Projektgruppe „Viva el Campus“

Zielgruppe: offen für Studierende aller Fachbereiche
Umfang: 4-6 ECTS / 4 SWS
Termin: Freitags, 13.00 - 16.00 Uhr
Ort: Campus Pappelallee, D/310
Anmeldung bis zum 12.10.15 an: prytula@fh-potsdam.de sowie über

https://incom.org/workspace/6225

Ziel des Seminars ist es, ein Konzept für einen Gemeinschaftsgarten auf unserem Campus in der Kiepenheuerallee zu erarbeiten. Der Garten soll sowohl die Studierenden und Beschäftigten der FHP, als auch die
unmittelbare Nachbarschaft einbeziehen. Die Idee ist, unser Hochschulgelände lebendiger zu gestalten. Der Nachbarschaftsgarten soll hochschulintern wie -extern Interaktionen fördern und neue Synergien wecken sowie die Aufenthaltsqualität am Standort steigern.
Im Seminar soll es darum gehen, im Wintersemester die theoretischen Grundlagen mit Hilfe von Literatur, Vorträgen und Exkursionen zum Thema „Urban Gardening“ zu erarbeiten. Hierbei sollen in Kleingruppen die konkreten Umstände des Standorts FHP erforscht und analysiert werden. Darunter fallen unter anderem folgende Fragestellungen:

Wie können die späteren NutzerInnen frühzeitig in den Planungsprozess eingebunden werden?
Wie können die unterschiedlichen Ansprüche in die Gestaltung einfließen?
Welche Rolle kann ein Gemeinschaftsgarten in der Stadt(teil)entwicklung einnehmen?
Hierzu sollen eigene Forschungsfragen entwickelt werden. Die Ergebnisse dienen anschließend als Grundlage für die eigene Konzeptionierung eines Gemeinschaftsgartens, der Impuls für die Neugestaltung der gesamten Campuswiese wird.

Das Seminar wird im SoSe 2016 weitergeführt und das Konzept umgesetzt.