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Der Zukunftsbahnhof Hangelsberg - Bestandaufnahme, Potenzial und Gestaltung

Der Zukunftsbahnhof Hangelsberg - Bestandaufnahme, Potenzial und Gestaltung

Lehrende:
Frau Prof. Dr. Helene Kleine, FB 2 KA, Professorin im Lehrgebiet "Kultureller und sozialer Wandel"
Frau Prof. Ute Lehmann, FB 2, Professorin für Gestaltung und experimentelle Darstellungstechniken

Zielgruppe:
insbesondere für Studierende der Kulturarbeit und der Architektur
Prüfungsleistungen:
Referat und Hausarbeit benotet, 6 Credits.
Mitarbeit an der Dokumentation, unbenotet, 3 Credits.
1.Termin: 08.04.2016
danach Blockveranstaltungen, Termine nach Vereinbarung
Ort: Campus Kiepenheuerallee, IBZ
Kontakt: Anmeldung bis zum 29.02.2016 erbeten an: kleine@fh-potsdam.de

Seit 1845 verbindet die Bahn Berlin und Frankfurt/Oder. Der Bau der Strecke und der Züge oblag amerikanischen Experten. Auf der Strecke liegt kurz hinter Erkner der Bahnhof Hangelsberg (Linie RE1). Das Bahnwärterhaus inspirierte Gerhard Hauptmann zu "Bahnwärter Thiel".
Heute wird das Bauensemble von der DB nicht mehr gebraucht. 2014 hat es der Verein "Bahnhof Hangelsberg" gekauft. Wir (Kulturarbeiter und ArchitektInnen sowie Interessenten, die sich mit "Bauerhalt" und regionalen Vernetzungsstrategien befassen) werden mit dem Verein zu den Themen: Bauaufnahme und Baugeschichte, Erschließung des kulturellen Umfeldes, Möglichkeiten der Sanierung und neuen Nutzung arbeiten. Das Interflexseminar knüpft an Erfahrungen im Umgang mit Umnutzung historischen Gebäudebestandes für kulturelle Nutzung an. Insbesondere Erfahrungen mit der Revitalisierung funktionslos gewordener Bahnhöfe in ländlichen Regionen sind maßstabgebend. KulturarbeiterInnen können sich das Seminar im Modul 18 anrechnen lassen.

Flucht Raum Begegnung - Schreibtechniken für kreatives und biografisches Schreiben

Flucht Raum Begegnung - Schreibtechniken für kreatives und biografisches Schreiben

Lehrende:
Stefan Heckmann M.A. Theaterwissenschaft und Schauspieler/Regisseur | Aktuell: M.A. Biografisches und Kreatives Schreiben, ASH Alice Salomon Hochschule Berlin
Anouk Meissner M.A. Zukunftsforschung | Fachbereich Design

Zielgruppe: offen für Studierende aller Fachbereiche
Umfang: 4 Credits / 4 SWS
Termin: Freitags, 12 - 14:15 Uhr + 4 Blöcke am 6.5., 17.6., 1.7., 15.07.
1. Termin: Freitag, 08. April 2016
Ort: Campus Pappelallee, Haus D, Raum D223
Kontakt: meissner@fh-potsdam.de
Anmeldung über INCOM Workspace: https://incom.org/workspace/6570

Die Vermittlung und Anwendung von Schreibtechniken für kreatives und biografisches Schreiben unter besonderer Berücksichtigung von Körper-Raum-Erfahrungen sind Gegenstand des Lehrangebotes. Nicht nur für dezidiert an Literatur oder am Schreiben Interessierte stellt sich die Chance, die eigene Schreibkompetenz zu entwickeln, sondern darüber hinaus auch interdisziplinär Impulse für das eigene fachspezifische Studium zu gewinnen. Das Schreiben ist eine komplexe Anforderung. Viele Prozesse laufen parallel ab: Neben dem Schreibprozess selbst tragen wir bspw. zur gleichen Zeit, meist auf einer anderen Ebene, unsere Erfahrungen zum Schreiben mit uns. Diese sind hingegen oft geprägt von Blockaden, die uns, noch bevor überhaupt mit dem Schreiben begonnen wird, hindern, systematisch auf unser Schreibprodukt hin zu arbeiten.

Der Kurs unterstützt anhand kreativer Techniken und vorbereitend für das wissenschaftliche Arbeiten einen bewussteren Umgang mit dem individuellen Schreibhandeln, verhilft Erfahrungen mit dem Schreiben positiv umzusetzen und schließlich eine besseren Schreibfluss zu erreichen. Die TeilnehmerInnen werden im Schreibprozess lernen

− Assoziationen in der Wiederholung zu variieren,
− das Zusammenspiel von Körper und Raum zu erfassen,
− Tempiwechsel (von außen initiierte dramatische Momente, Konflikte, Kontraste) zu nutzen und
− fließende Wechsel zu erproben (zusammen zu schreiben, Texte anderer TeilnehmerInnen fortzusetzen).

Darüber hinaus werden die TeilnehmerInnen Methoden der Schreib-prozessforschung kennen lernen, mit denen sie ihr eigenes Schreiben reflektieren können. Diese Kenntnisse und spezielle Übungen zur Anfertigung von wissenschaftlichen Arbeiten sind im akademischen
Kontext konstruktiv verwertbar. Hierbei können individuelle Schreib- und fachspezifische Forschungskompetenzen eingebracht als auch im Feedback und in der Konzentration auf den Schreibprozess überprüft werden.

Teilnahme- und Prüfungsanforderungen: Jeder Schreibübung folgen Vortrag und Feedback zum Geschriebenen und in einem weiteren kurzen Abschnitt auch die verschriftlichte Reflexion des eigenen Schreibprozesses der vorangegangen Schreib-Übungen. Hierin liegen eine
besondere Herausforderung und ein Anspruch der Werkstatt, das eigene kreative Schreiben sowohl beweglich zu erfahren und zugleich diese spezifische Beweglichkeit in ihren Facetten zu reflektieren.
Am Ende wird ein gemeinsames Schreib-Logbuch aus den verschiedenen Texten und Reflexionen der TeilnehmerInnen veröffentlicht, das die individuelle wie kollektive Schreiberfahrung auf der Folie einer peu à peu in die konkreten Schreibeinheiten eingeflochtenen Erzählung
facettenreich dokumentiert.

Leave a comment - Sozialforschung im digitalen Zeitalter: Sichtbarmachung von Diskursen in sozialen Medien

Leave a comment - Sozialforschung im digitalen Zeitalter: Sichtbarmachung von Diskursen in sozialen Medien

Lehrende:
Prof. Dr. Tobias Schröder
Prof. Dr. Marian Dörk

Zielgruppe: Soziale Arbeit, Informationswissenschaften, Interface Design
Umfang: 5 ECTS / 4 SWS
Termin: Freitags, 12.00 - 16.00 Uhr
1. Termin: Freitag, 22. April 2016 10.00 Uhr
Ort: Annex 1 / Haus D, D/309
Kontakt: schroeder@fh-potsdam.de / doerk@fh-potsdam.de
Workspace https://fhp.incom.org/workspace/6611

Mit der digitalen Transformation verändert sich die Menge und die Natur der zur Verfügung stehenden Daten im Netz: mehr und mehr hinterlassen Menschen diskursive Spuren in Form von Äußerungen in sozialen Medien, so dass immer größere Anteile sozialer Interaktionen in ihrem natürlichen Kontext der Beobachtung zugänglich sind. Es entstehen durch die Digitalisierung zudem neue technologische Möglichkeiten für die Analyse solcher sozialen Kommunikationsdaten, so dass sich ein neues Forschungsgebiet am Grenzbereich von Sozialwissenschaften und Informatik herauszubilden scheint.

Dieses Seminar befasst sich begleitend zu verschiedenen, aktuell an der FHP laufenden Forschungsprojekten exemplarisch mit zwei neuartigen digitalen Methoden der qualitativen Sozialforschung: (1) Sentimentanalysen dienen dazu, automatisiert Emotionen, Einstellungen und Meinungen aus Äußerungen in sozialen Medien zu extrahieren und stellen somit eine digitale Alternative zu qualitativen Forschungsmethoden wie z.B. Fokusgruppendiskussionen dar. (2) Interaktive Visualisierungstechniken erlauben, sich auch sehr großen Mengen von Textdaten explorierend zu nähern und haben das Potenzial, neue Anwendungsfelder für klassische qualitative Forschungsmethoden bei in digitaler Form vorliegenden sprachlichen Daten zu erschließen.

Signs of Unisex

Signs of Unisex

Lehrende:
Prof. Dr. Jutta M. Bott, FB 1, Professorin für Theorie und Praxis Sozialer Arbeit, Handlungskonzepte Sozialer Arbeit
Prof. Matthias Beyros, FB 4, Professor für Zeichen und Identität

Zielgruppe: Soziale Arbeit, Kommunikationsdesign
Umfang: 2,5 - 4 ECTS
Termin: Freitags, 14.00 - 16.00 Uhr
Start: Freitag, 22. April, 14 Uhr
Ort: FES 4032
Kontakt & Anmeldung per Mail: bott@fh-potsdam.de, beyrow@fh-potsdam.de
Workspace: https://incom.org/workspace/6705

Die Fachhochschule Potsdam wird in jedem Lehrgebäude eine Unisex-Toilette einrichten und trägt damit pluralen sexuellen Identitäten der Gesellschaft Rechnung. Hinter der Thematik verbergen sich vielschichtige individuelle Bedürfnisse (die teils sehr unterschiedlich sind), soziale Zeichenfunktionen und raumlogistische Fragen, aber auch Bauverordnungen und nicht zuletzt die Aufgabe, diese »besonderen« Räume adäquat zu kennzeichnen.
Wir wollen uns in dem Seminar mit den sozio-kulturellen-historischen Hintergründen der Entwicklung hin zu »Unisextoiletten« auseinander setzen sowie international oder national üblichen Bezeichnungen und visuellen Zeichen.

Starter Kit von Studies für Ersties - Entwicklung eines Online-Tutoriums zum Studieren an der FHP

Starter Kit von Studies für Ersties - Entwicklung eines Online-Tutoriums zum Studieren an der FHP

Lehrende:
Prof. Dr. Antje Michel, FB 5, Professorin für Informationsdidaktik und Wissenstransfer
Jördis Vassiliou, Projektmitarbeiterin für überfachliche Kompetenzen am FHP-Kolleg

Wann: Fr. 13 - 16 Uhr
Start: 14.10.2016
Raum: Campus Kiepenheuerallee, Haus 3/ Raum 113
Credits: 4-6 ECTS / 4 SWS
Kontakt: michel@fh-potsdam.de / vassiliou@fh-potsdam.de

Was müssen Erstsemester-Studierende wissen, um den Einstieg ins Studium ohne Stress zu schaffen? Was hätten Sie sich für Informationen gewünscht, um sich möglichst rasch im Studium zu orientieren? Und wie kann man diese Erfahrungen in sinnvoller Weise an zukünftige Studierende weitergeben?

Im Rahmen des Interflex-Seminars wollen wir ein Online-Tutorium entwickeln, das Erstsemester_innen und Studieninteressierten als Selbstlernangebot zur Verfügung gestellt werden soll. Ziel des Tutoriums ist es, aus Ihrer, studentischen Perspektive und in zielgruppen-adäquater, ansprechender Vermittlungsform die wichtigsten Informationen bereit zu stellen, um erfolgreich in das Studium an der FHP zu starten und sich im Semesterbetrieb zu orientieren.

Sie erarbeiten - begleitet durch uns - die Inhalte für das Online-Tutorium und seine Gestaltungsform weitgehend selbständig und erlernen die relevanten Arbeitsschritte der Planung, Produktion, Postproduktion und Implementierung online gestützter Selbstlernkurse in der praktischen Anwendung. Dies bietet Ihnen zum einen die Möglichkeit, Ihre eigenen Erfahrungen mit der Orientierung im Studium zu reflektieren und zur Optimierung der Studieneingangsphase zukünftiger Studierender beizutragen. Zum anderen lernen Sie am Beispiel der Entwicklung des Online-Tutorials die Planung und Durchführung komplexer Projekte sowie die Gestaltung von Online-Lernmitteln und erhalten somit einen ersten Einblick in ein interdisziplinär relevantes und zukunftsfähiges Berufsfeld.

Theorien und Praktiken des Kollektiven // Studt. initiiertes Projekt

Theorien und Praktiken des Kollektiven // Studt. initiiertes Projekt

Studentische Lehrende:
Martha Holewa, Naomie Gramlich, Sabeth Kerkhoff (EMW)

Zielgruppe: offen für Studierende aller Fachbereiche, Schwerpunkt Kulturarbeit, EMW, Design
Umfang: 2 Credits
Format Block/Summerschool
Termin: 27.-28. Mai und 11-14. Juli, weitere Termin folgen
Ort: ZeM (FES)
Kontakt: Anmeldung mit Motivationsschreiben an naomie.gramlich@uni-potsdam.de.
Workspace: https://incom.org/projekt/6747

Jegliche Form des Kollektiven ist von einer spezifischen Ambivalenz gekennzeichnet: es ist gleichermaßen in reaktionäre wie emanzipatorische Diskurse verstrickt, es changiert zwischen imaginärer Besetzung und identitätsstiftendem Zusammenschluss. Ausgehend von diesem »Dilemma« der Gemeinschaft, das wir als Symptom für eine übergeordnete Problematik des Politischen sehen, wollen wir uns mit Konzepten von Zusammenschlüssen aus Sozial- und Politiktheorie, Medien- und Kunstwissenschaft, feministischer Theorie sowie Philosophie beschäftigen.

Einem Denken über das Kollektiv ist grundlegend die Frage nach dem »Anderen« eingeschrieben. Wir erleben gerade eine Zeit, in der abermals an ein »Wir« appelliert wird: zum einen geht es um ein europäisches »Wir« und zum anderen um ein menschliches »Wir«, welches nichtmenschlichen Lebensformen jegliche Handlungsfähigkeit und Rechte abspricht. Diese Anrufung an ein »Wir« verweist auf den Status der Gemeinschaft als etwas Gemachtes, nicht einfach Vorliegendes. Dabei sind an diesen Prozessen der Kollektivierung nicht nur Menschen und menschengemachte Verhältnisse, sondern Hybride aus Medien, Affekten und Sprachen beteiligt. Dieses Gemachtwerden von Kollektiven verspricht jedoch auch utopischen und heterogenen Ansätzen, Formen des Kollektiven jenseits von Naturalisierung und politischem Essenzialismus neu zu denken.

Zusätzliche Informationen:
Das Seminar besteht aus zwei Veranstaltungsblöcken. Der erste Teil wird im Mai in Potsdam stattfinden. Den zweiten Block wollen wir im Juli auf einem Gutshof in Stolzenhagen (Brandenburg) verbringen. Wir erhoffen uns mit theoretisch interessierten Studierenden aus unterschiedlichen Fachbereichen der FHP sowie einigen Gästen aus Theorie und Kunst eine produktive Auseinandersetzung mit dem Thema des Kollektiven. Eine finanzielle Beteiligung an der Unterbringung und der Verpflegung wird erwartet. Das Seminar ist geöffnet für Studierende von der FHP aus den Studiengängen Europäische Medienwissenschaft, Kulturarbeit, Soziale Arbeit und dem Fachbereich Design.

Aufgrund des besonderen Formats und der Begrenzung der Teilnehmer_innen auf 15 Personen bitten wir alle Interessierten uns einen kurzen Text (1/2 Seite) zu schicken, was Euch an dem Thema interessiert. Email bitte an naomie.gramlich@uni-potsdam.de.

Die Seminarvorbereitung und –leitung wird von Martha Holewa, Naomie Gramlich und Sabeth Kerkhoff (MA-Studierende der Europäischen Medienwissenschaft) durchgeführt und von Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Prof. Anne Quirynen und Dr. Jörg Sternagel betreut.