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Visualizing Cultural Collections

Visualizing Cultural Collections

Lehrender:
Prof. Dr. Marian Dörk, IaF Urbane Zukunft
Incom: https://incom.org/workspace/6862

Wann: Fr, 12 - 16 Uhr
Start: 04.11.2016
Raum: Haus D/308
Credits: 10-20 ECTS

Cultural institutions are investing great efforts in the digitization of their collections, however, there is a lack of innovative approaches to reveal the richness of these collections and make them available for casual exploration. What would an exploratory interface to digital cultural heritage look like? In this research-oriented project course we will approach this question. We consider the digital representation of collection items as a perspective in its own right, not a lower-quality proxy of the 'original' physical collection. So far there are only few examples of visualizations being applied to cultural objects, however, initial experiments demonstrate a variety of promising opportunities for research and design. In particular methods of information visualization have already been used to make the conceptual and material structure of collections better visible and explorable.

The aim of this interdisciplinary project course is the investigation of innovative visualization techniques for the exploration of cultural collections. Advanced students of design, information sciences, cultural management, media studies and conservation will work together to study the potential of visualization of cultural collections. In collaboration with cultural institutions small project teams will connect cultural considerations with technological possibilities and pursue both practical and theoretical research questions. The objective is to create and evaluate visualizations that open novel perspectives on collections. As part of this process, we consider the visualizations to be cultural artifacts themselves that need to be interpreted and questioned, too.

Participants should have a basic understanding and some practical experience with either information visualization or cultural collections - and an interest in the other. In small interdisciplinary project groups participants will develop research projects and pursue their own questions. The results of the course will be presented at a public event on campus and documented in the form of an academic paper and a demo on the web.

The following institutions have agreed to collaborate with student teams and are willing to share collection data:
- Innovando la Tradición
- Corpus Nummorum Thracorum
- Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris
- FHP Hochschulbibliothek
- ZZF Potsdam
- Landesarchiv Berlin

Please note: The language of teaching for this course is English. All communication during lectures and seminars as well as literature and auxiliary materials will be in English.

Please read and explore the following before the first session:

M. Whitelaw. (2015) Generous interfaces for digital cultural collections. digital humanities quarterly 9, 1. http://www.digitalhumanities.org/dhq/vol/9/1/000205/000205.html

Examples
https://uclab.fh-potsdam.de/fw4/ (Image above)
http://printsandprintmaking.gov.au/explore/
http://selfiecity.net/selfiexploratory/
http://phototrails.net/

Von der Kunst des Erzählens - Eine Forschungsreise

Von der Kunst des Erzählens - Eine Forschungsreise

Lehrende:
Jana Kühn, FB 2, KA 5. Sem. Schauspielerin/ Sängerin
Prof. Dr. Hanne Seitz, FB 1, Theorie und Praxis ästhetischer Bildung
**Incom Workspace*: n.n.

Wann: Freitag 10 – 14 Uhr, ggf. variable Termine
Start: 14.10.2016
Raum: Theaterwerkstatt
Umfang: 6 ECTS/ 4 SWS

Das Geschichtenerzählen hat eine lange Tradition. Schon immer
wurden Wissen und Erfahrung von Generation zu Generation als Oral-
History weitergegeben. Geschichten stiften Identität und
Zugehörigkeit, sie erzeugen Welten. Und Heute: Von Storytelling-
Festivals über Märchenfeste bis hin zu Poetry Slam und Spoken
Word, von Living History über Zeitzeugengeschichten bis hin zu
biografischen Erzählungen. Der Zerfall der großen Erzählungen gibt
den kleinen Geschichten Raum und die digitalen Medienlandschaften
tun das ihre dazu, wecken die Sehnsucht nach Face-to-Face-
Kommunikation, nach lebendiger Interaktion, nach Live-Performance.
In interdisziplinär zusammengesetzten Recherchegruppen werden
selbstgewählte Schwerpunkte mit der Methode von „performativ
research“ erforscht und erarbeitet. Dabei liegt das Augenmerk auf
dem „Was“ der Erzählung, das von den je individuellen Interessen
lebt, vor allem aber auch auf dem „Wie“ des Erzählens. Die
Teilnehmer/innen erkunden Geschichten, erproben und teilen
künstlerische Wege der Aufbereitung, machen sie sichtbar und/oder
hörbar. Das Interflex-Seminar versteht sich als experimentelle,
forschende Werkstatt.
Die Ergebnisse werden öffentlich in geeigneten Formaten
präsentiert: z. B. Ausstellung der gesammelten Geschichten,
Hörinstallation, Storytelling-Abend, Erzählfestival oder
Ähnliches.
Mögliche Exkursionen:
Zeitzeugengespräch
Poetry Slam Potsdam/ Berlin
Story Telling Syria Berlin
Feuerspuren – Erzählfestival Bremen

Was macht Städte und Quartiere attraktiv? Annäherungen mit Text, Bild und Zeichnung

Was macht Städte und Quartiere attraktiv? Annäherungen mit Text, Bild und Zeichnung

Lehrede:
Prof. Dr. Tobias Schröder, Iaf Urbane Zukunft
Prof. Dipl-Ing. Markus Löffler, FB2 A&S
Wann: Mittwoch 15-18 Uhr
Raum: H3/002
Umfang: 4 SWS, 5 Credits

Urbanes Leben ist wieder in Mode. In den attraktiven Lagen der Großstädte explodieren die Mieten und Kaufpreise. Gleichzeitig stagnieren oder schrumpfen die Kleinstädte auf dem Land, die Einfamilienhausidylle scheint passé zu sein. Doch was ist es eigentlich genau, was städtisches Leben (wieder) so attraktiv macht? Dieser Frage wollen wir uns im Kurs aus zwei verschiedenen Perspektiven widmen. Dabei ist die Grundthese, dass Menschen in Städten Gelegenheit zur sozialen Interaktion suchen. Die Architektur betont die Bedeutung von ästhetischer Qualität des öffentlichen Raumes für das Anregen sozialer Interaktionen. Dabei ist der Zugang vor allem visueller Natur (z.B. Betrachtung von Bildmaterial, Exkursionen, Produktion von Zeichnungen). Die Psychologie hingegen fragt nach den mess- und quantifizierbaren Kausalitäten zwischen objektiven Merkmalen von Stadt und deren subjektiver Wahrnehmung. Der methodische Zugang ist vor allem sprachlich (z.B. Lesen wissenschaftlicher Aufsätze, Datenerhebung mittels Fragebögen, Verfassen von Berichten). Als Ergebnis der Veranstaltung sollen die Teilnehmenden für sich die Frage beantworten können, was eine Stadt attraktiv macht. Die mediale Form dieser Beantwortung wird ihnen selber überlassen bleiben, wobei die beiden Dozenten zu wechselseitigen Anleihen bei den Herangehensweisen beider Disziplinen ermutigen. Am Ende könnten also beispielsweise kleine empirische Untersuchungen der psychologischen Wirkung verschiedener Skizze stehen oder alternativ visuell attraktive Illustrationen psychologischer Forschungsergebnisse zur Attraktivität von Städten.

Smart Communities (Zukunftsstadt 2030 - Gransee) - Zukunftsfähige Stadt- und Regionalentwicklung durch die Integration von Kultur, Wissen und Bildung mittels neuer Institutionen und Informations- und Kommunikationstechnologien

Smart Communities (Zukunftsstadt 2030 - Gransee) - Zukunftsfähige Stadt- und Regionalentwicklung durch die Integration von Kultur, Wissen und Bildung mittels neuer Institutionen und Informations- und Kommunikationstechnologien

Lehrende:
Prof. Dr.-Ing. Michael Prytula, Prof. für ressourcenoptimiertes und klimaangepasstes Bauen, IaF Urbane Zukunft
Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm, Professor für Bibliothekswissenschaft, FB 5

Zielgruppe: offen für Studierende aller Fachbereiche, Schwerpunkt Architektur und Städtebau, Informationswesen, Design
Umfang: 4-9 ECTS
Format: Seminar + Exkursionen
Termin: Freitag, 13 -16 Uhr /Start 8. April, 13 Uhr
Ort: FES 4005 (FES)
Kontakt: prytula@fh-potsdam.de, hobohm@fh-potsdam.de
Workspace: https://incom.org/workspace/6580

Die Stadt Gransee im Norden Berlins ist eine der typischen schrumpfenden Städte im urbanen Zeitalter. Dennoch bzw. gerade deshalb wurde sie als im Bundeswettbewerb "Zukunftsstadt 2030" ausgezeichnet, u.a. weil sie sich der Herausforderung auf vielfältige Weise stellt.

Für die Beteiligung an der 2. Phase des Zukunftsstadtwettbewerbs soll in diesem Seminar ein visionärer Ansatz entwickelt werden, der die bisherigen Ergebnisse und Erkenntnisse des Agendaprozesses zu einem ganzheitlichen Konzept zusammenführt und weiterentwickelt. Ziel ist eine intelligente Vernetzung unterschiedlicher Bereiche der Daseinsvorsorge, wie Mobilität, Gesundheitsversorgung, Bildung, u.a. durch den Einsatz elektronischer Medien und durch die Bildung neuer Institutionen (Smart Communities).

Für und zusammen mit Gransee sollen neue Modelle des Gemeindelebens entwickelt und erprobt werden, welche die Community in den Vordergrund stellen. Beispielsweise kann durch die Entwicklung eines neuen, integrierten Gemeindezentrums ein lebendiger Mittelpunkt für die ganze Region entstehen, wo Bibliothek, Archiv und andere Bürgerdienste vereint werden. Vorbilder hierzu könnten die "Idea Stores" in London sein oder der "Urban Media Space" in Aarhus.

Betonkanu - Interdisziplinäre Entwicklung und Umsetzung eines Kanus aus Beton / Studt. initiiertes Projekt

Betonkanu - Interdisziplinäre Entwicklung und Umsetzung eines Kanus aus Beton / Studt. initiiertes Projekt

Studentische Lehrende
Aria Lirawi - Studentin im FB 3

unterstützt durch
Thomas Fozik, Dipl. Designer (FHP)
Prof. Dr-Ing. Gerhard Eisele, FB3
Dipl.-Ing. Ulf Müller, FB3

Zielgruppe: offen für Studierende aller Fachbereiche, Schwerpunkt Bauingenieurwesen, Design, Kulturarbeit
Umfang:
Format: freitags 12.00-16.00
1.Termin:22.April
Ort: 1./1.12
Kontakt: aria.lirawi@fh-potsdam.de
Workspace: https://incom.org/workspace/6550

Ziel des von Studenten geleiteten interdisziplinären Interflex-Projektes, ist die Ausarbeitung eines Design- und Umsetzungskonzeptes für ein Betonkanu im Sommersemester.
Im Darauf folgenden Wintersemester erfolgt die Umsetzung des Kanus um 2017 an der "Betonkanuregatta" teilzunehmen.

Es werden Grundlagen zum Thema Beton als Material und dessen Verarbeitung vermittelt, was insbesondere Studierende des Produktdesign, Bauingenieurwesen und der Architektur sehr spannend ist.
Auf Basis des erworbenen Wissens erfolgen Materialrecherche und - Materialexperimente und Versuche sowie die Erstellung und das Design eines geeigneten Kanukörpers.

Neben dem beschriebenen Thema werden Grundlagen der Kommunikation und Selbstvermarktung behandelt und die Möglichkeit geboten einen eigenen Kommunikationskampagne zu entwickeln und durchzuführen, mit dem Ziel Sponsorengelder für den Bau des Kanus und die Teilnahme zur Betonkanuregatta zu organisieren, sowie Aufmerksamkeit an der Hochschule und darüber hinaus zu erregen. Dazu sind interessierte Studierende aus allen Fachbereichen herzlich willkommen.

Das Eigene und das Fremde - Ein Atlas der Wissenskulturen an der FHP

Das Eigene und das Fremde - Ein Atlas der Wissenskulturen an der FHP

Lehrende:
Prof. Dr. Antje Michel, FB 5, Professorin für Informationsdidaktik und Wissenstransfer
Prof. Dr.-Ing. Michael Prytula, IaF, Forschungsprof. Ressourcenoptimiertes und klimaangepasstes Bauen

Zielgruppe: offen für Studierende aller Fachbereiche**
Umfang: 4-6 ECTS / 4 SWS
Termin: Freitags, 10.00 - 13.00 Uhr
1. Termin: Freitag, 08. April 2016 10.00 Uhr
Raum: FES 4007

Kontakt: michel@fh-potsdam.de / prytula@fh-potsdam.de

Was macht eigentlich eine Kommunikationsdesignerin?
Wie entwirft ein Architekt ein Gebäude oder eine Bauingenieurin ein Verkehrskonzept?
Was und wie lernen Studierende in den Informationswissenschaften?
Was sind die methodischen Unterschiede zwischen sozialer Arbeit und Kulturarbeit?
Wann setze ich welche Methode ein, um ein komplexes Vortragsthema vorzubereiten?

Wer schon immer mal mehr wissen wollte, was wir alle in den Kulissen unserer Fächer spielen, ist in diesem Seminar richtig! Wir untersuchen in dieser Lehrveranstaltung, mit welchen Methoden und Wissensbeständen
in den unterschiedlichen Studiengängen an der FHP gearbeitet wird und entwickeln gemeinsam eine Form, um unsere Ergebnisse differenziert und attraktiv darzustellen.
Durch die Beschäftigung mit Methoden der eigenen und fremder Fach- und Wissenskulturen wird das Verständnis für die eigene wissen-schaftliche Verortung geschärft. Zugleich wollen wir Neugierde auf andere
Wissenskulturen wecken und damit Möglichkeiten schaffen, Gemeinsam- keiten oder produktive Gegensätze für die interdisziplinäre Zusammen-arbeit zu entdecken.
Die Lehrveranstaltung ist methodisch an den Prinzipien des Forschenden Lehrens orientiert, indem die Studierenden, begleitet durch die Lehrenden, ein komplexes Thema erarbeiten und durch die Auseinandersetzung mit dem Seminargegenstand den Prozess sowie die Methodik des Forschens reflektieren.
Das Seminarergebnis wird in einem „Atlas der Wissenskulturen“ zusammengefasst.