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Betonkanu – Interdisziplinärere Umsetzung eines Kanus aus Beton

Betonkanu – Interdisziplinärere Umsetzung eines Kanus aus Beton

studentische Lehrende:
Aria Lirawi, FB 3
unterstützt von
Thomas Foitzik, Dipl. Des.
Prof. Dipl.-Ing Gerhard Eisele FB3
Prof. Dr. Ing Petra Wenisch FB3
Wann: Freitag 12-16 Uhr
Raum: folgt in Kürze
Umfang: 4 SWS, 4 ECTS

Bist Du ein Kanufan und magst Wasser? Hast Du Lust auf ein tolles Teamerlebnis und Freunde daran an einem Bootprojekt und Wettbewerb mitzuwirken? Dann bist Du hier richtig.

Ziel des studentisch geleiteten interdisziplinären Projektes ist der Bau eines Betonkanus auf Grundlage eines Konzeptes aus dem vorangegangenen Semester.
Mit dem konstruierten Kanu werden wir an der „Betonkanuregatta“ im Juni 2017 in Köln teilnehmen. Themenschwerpunkte für die Realisierung des Kanus, sind das Einwerben von Spenden, der Schalungs- und Formbau sowie die Materialforschung, außerdem die Organisation der Teilnahme an der Regatta und die Dokumentation des Projektes.

Der Kurs geht bereits in die zweite Runde. Aktuell wird an zwei möglichen Bootsformen geforscht. Die eine ist ein Kanu, das seine Formgebung ohne eine Schalung erhalten soll. Wir wollen ein 3D Gewebe mit Beton befüllen, dieser „Stoff“ wird sich an einer Konstruktion aushängen und so seine Form erhalten. Die andere Variante ist ein transportfreundliches Kanu aus mehreren Teilen, die mit Magneten oder Schnellspannern zusammengehalten werden. Außerdem organisieren wir zur Zeit ein Kanutraining das im August beginnen wird, um die Technik zu lernen und uns an die Bewegungsabläufe zu gewöhnen.

Wenn du die Arbeitsweisen der anderen Fachbereiche kennen lernen, dich mit dem Baustoff Beton auseinander setzen oder du einfach gerne Spendengelder einwerben möchtest, dann melde dich für diesen Kurs an!

Campus 2.0 – nachhaltig und aktivierend Die Entwicklung des Campus der FHP im Stadtteil Bornstedter Feld

Campus 2.0 – nachhaltig und aktivierend Die Entwicklung des Campus der FHP im Stadtteil Bornstedter Feld

Lehrende:Prof. Dr.-Ing. Michael Prytula, IaF urbane Zukunft, Forschungsprofessur für Ressourcenoptimiertes und klimaangepasstes Bauen,
Prof. Dr. Hermann Voesgen, Studiengang Kulturarbeit, Theorie und Praxis der Projektarbeit
In Kooperation mit Prof. Dr. Rüdiger Lorenz, FB 5

Wann*: Freitag 12 – 16 Uhr,
**Raum
: folgt in Kürze
Umfang: 4-10 ECTS: Abhängig von den individuellen Leistungen und den Lehranforderungen der jeweiligen Studiengänge

Ab Wintersemester 2017/18 werden alle Fachbereiche der Fachhochschule auf dem Campus Kiepenheuer Allee vereint sein. Damit sind vielfältige, planerische Fragen und konzeptionelle Herausforderungen verbunden.
Die Nutzungsdichte wird zunehmen, das Mobilitätsaufkommen durch Individual- und öffentlichen Nahverkehr wird sich stark erhöhen. Die interdiziplinären Möglichkeiten zwischen den Studierenden und Lehrenden der Fachbereiche verbessern sich wesentlich. Mit der Komplettierung des Campus steht auch die langfristige Freiraumgestaltung des Campus an. Aufgrund der Baumaßnahmen waren viele Flächen bisher nur temporär oder gar nicht gestaltet.
Hier stellt sich die Frage, ob die bereits vor einigen Jahren beschlossene langfristige Entwicklungsplanung den heutigen Erfordernissen noch gerecht wird und welche Einflussmöglichkeiten ggf. für Veränderungen bestehen. Mit dem Campusgarten und dem Projekt Casinotopia haben Studierende bereits begonnen die Campus zu gestalten und zu beleben. Im Zuge des Erneuerungsprogramm für die vorhandenen und der noch zu erstellenden Gebäude sind Fragen des ressourcenschonenden und klimaangepassten Bauens zu klären. Schließlich ist der Campus eingebunden in einen dynamischen, neuen Stadtteil.

Aus dieser Konstellation ergeben sich interessante Fragestellungen, die eine interdisziplinäre Bearbeitung erfordern:

1) Welche Aufenthaltsqualitäten sollte der Campus haben?
Wir untersuchen die Nutzungspraxis und Nutzungswünsche der verschiedenen Akteure an der Hochschule. Wir fragen nach den berufs- und studienbegleitenden Anforderungen an den Campus sowie nach der Bedeutung der Außen- und Innenräume für die sozialen und kulturellen Anforderungen der Hochschulakteure. Interessant sind dabei auch unterschiedliche sozial-räumliche Wahrnehmungen und Relevanzen der Fachdisziplinen. Hierfür setzen wir verschiedene Methoden zur Analyse und zum Entwurf städtebaulicher Quartiere ein. Als Hintergrund sind zudem Recherchen zu Campuskonzepten im In- und Ausland vorgesehen.

2) KlimaCampus FHP?
Das von Rüdiger Lorenz entwickelte Leitbild KlimaCampus steht im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Stadtentwicklung in Potsdam. Daraus ergeben sich komplexe technologische, organisatorische und sozio-kulturelle Herausforderungen für die Hochschule. Zum einem geht es um technische Lösungen bei der Erstellung und Erneuerung der Hochschulgebäude sowie des Hochschulgeländes in Bezug auf Klimaschutz (Mitigation) und Klimaanpassung (Adaption). Zum anderen geht es um Veränderungen in der Lebensweise der Hochschulangehörigen in Bezug auf die Gebäudenutzungen, Ressourcengenverbrauch und Mobilitätsverhalten.

3) Der Campus als Stadteilzentrum?
Der Campus liegt in einem neuen und stetig wachsenden Stadtteil.
Dabei wird das Verhältnis von privaten, öffentlichen Räumen ein Schwerpunkt der Untersuchungen sein. Insbesondere sollen die Funktionen des Campus für die Entwicklung des Stadtteils diskutiert werden.
Im Seminar werden in Arbeitsgruppen verschiedene Gestaltungsszenarien zur Entwicklung des Campus und des Stadtteils erstellt. Die Ergebnisse werden dann in die hochschulöffentliche und städtische Diskussion eingebracht.

Fontane, Flâneure und die Spuren der Bewegung

Fontane, Flâneure und die Spuren der Bewegung

Lehrende:
Michael Annoff, Kulturarbeit
Katrin Glinke, Urban Complexity Lab
Prof. Nicola Lepp, Kulturarbeit

Wann: verschoben! Nicht im WiSe 16/17, verschoben auf SoSe 17
Raum: 0.08 in Haus 3
Umfang: Komplementärfach-Flex 4 ETC
Erweiterbar auf Fachvertiefung Software Interfaces 10 ETC

Das Jahr 2019 markiert den 200. Geburtstag Theodor Fontanes und hat in der Vorbereitung bereits jetzt etliche Initiativen und Konzepte angestoßen, die sich dem Vermächtnis des Schriftstellers und der Würdigung des Jubiläumsjahrs widmen. Brandenburg und Berlin spielten nicht nur biografisch eine Große Rolle für Theodor Fontane, auch sein literarisches Werk trägt Spuren seiner Herkunft und Lebenswelt des 19. Jahrhunderts. Mit Blick auf das nahende Jubiläumsjahr findet im Wintersemester 2016/17 ein InterFlex Kurs an der Fachhochschule Potsdam statt, der das literarische Werk und die Person Fontanes nicht als abgeschlossenes, historisches Projekt abhandelt, sondern ihn als Knotenpunkt für Diskurse, Praktiken und Fragestellungen aktiviert, welche auch heute noch Relevanz haben. Die Studierenden erarbeiten sich in interdisziplinären Teams Grundlagen aus der Theorie und Praxis und entwickeln gemeinsam ein Forschungsprojekt. Als Teil des Projektes erforschen und gestalten die Studierenden performative, literarische, visualisierende oder vermittelnde Formate, welche das „Wandern“ in die Gegenwart übertragen und (kritisch) verhandeln.

HOW TO BE A FEMINIST:  Einführung in feministische  Themen und Diskurse

HOW TO BE A FEMINIST: Einführung in feministische Themen und Diskurse

Studentische Lehrende
Laura Schleusener, Kulturarbeit
Jana Klausberger, Kulturarbeit

unterstützt von
Prof. Dr. Andrea Schmidt

Wann: Fr, 10 - 12 Uhr
Start: 14.10.2016
Raum: vorauss. Haus 3

Wer gern Make-Up trägt, kann keine .echte. Feministin sein und wer Muslima ist oder ein reges Sexleben lebt schon gar nicht. Das vermeintliche Widersprüche unvereinbar sind und es Stereotype geben muss, um die Welt wenigstens ein bisschen verständlich zu machen, ist ja wohl so was von 1968. Wir verweigern uns! Immerhin kann auch die Aktivistin im Rollstuhl sitzen oder der Hausmeister seine (Finger)Nägel lackieren. Alles sollte allen möglich sein . soweit die Theorie. Denn die Realitäten unterscheiden sich von einer freien, gerechten Gesellschaft. Aber welche Rolle spielt der Feminismus dabei? Und kann er uns Antworten auf wichtige Fragen geben? Gibt es überhaupt nur einen Feminismus? Nicht eher Feminismen? Und welche Rolle spielen Einhörner und Katzen? UND können Männer Feministen sein? Genug der Fragen, suchen wir gemeinsam Antworten und neue Erkenntnisse. Vermutlich wird das spannend, schockierend, deprimierend, unterhaltsam, aber auch lehrreich. Vielleicht stricken wir auch oder solidarisieren uns mit Opfern von FGM (female genital mutilation), weil gegenseitiges Empowerment und Solidarität immer gut sind (Lektion 1).
Das Seminar ist ein thematisches Einführungsseminar und als Diskurs- und Diskussionsraum gedacht. Neben historischen und theoretischen Grundlagen, geht es vor allem um moderne feministsche Themen, wie Netzfeminismus, rape & shaming culture, Sexpositivität & Porno, Gender & Identität und vieles mehr.
Außerdem gibt es einen thematischen Vortragsring mit Gastreferentinnen, der öffentlich ist und zu dessen Terminen es Kinderbetreuung geben wird.
Lehrende: Laura Schleusener & Jana Klasuberger (8.Semester B.A. Kulturarbeit), betreuende Lehrperson wird noch bekannt gegeben
ECTS: 3, bei Mehraufwand und erbrachter Leistung dementsprechend mehr
Zeit: Freitag, 10-12 Uhr
Starttermin: Freitag, 14.10.2016
Raum: Wird noch bekannt gegeben.
Interesse an Teilnahme? E-Mail an Laura und schreibt kurz wer ihr seid, was ihr studiert und weshalb ihr teilnehmen wollt.
laura.schleusener@fh-potsdam.de
(Es wird keine Auswahl vorgenommen, dies dient lediglich dazu, die Teilnehmer
innen-Anzahl einschätzen zu können.)
Alle sind willkommen.

Internetportal Mehrgenerationenhaus - Entwicklung einer Webseite zur Darstellung und Austausch von Mehrgenerationenwohnprojekten

Internetportal Mehrgenerationenhaus - Entwicklung einer Webseite zur Darstellung und Austausch von Mehrgenerationenwohnprojekten

Bild: Ali Mitgutsch aus "Rundherum in meiner Stadt

Lehrende:
Prof. Constanze Langer, FB 4
Prof. Dr. Thomas Stefan, FB 1
Wann:
Raum:
Umfang:

Multiperspektivisches Erinnern – Wege aus der Sprachlosigkeit

Multiperspektivisches Erinnern – Wege aus der Sprachlosigkeit

Lehrende:
Prof. Wiebke Loeper, Fotografin, FB 4 Design
Prof. Nicola Lepp, Ausstellungsmacherin, FB 2 Kulturarbeit
MA Stephanie Neumann, Phd Urban Complexity Lab

Wann: Mittwochs 9.30 – 14.00 Uhr
Start: 19.10.2016
Raum: Annex, Raum D/308
Anmeldung: beim ersten Termin

Der forschungsorientierte Projektkurs erkundet Ansätze des multiperspektivischen Erinnerns. Im Fokus stehen biografische Erfahrungen und subjektive Erinnerungen im Verhältnis zur öffentlichen Erinnerungskultur. Wir erkunden im Kurs zunächst Positionen aus der Forschung und der praktischen Erinnerungskulturarbeit. In interdisziplinären Projektgruppen, in denen sich wissenschaftlich-kuratorische und gestalterisch-künstlerische Perspektiven verbinden, erarbeiten wir einen Zugang zum komplexen Themas des Erinnerns anhand selbstgewählter Forschungsfelder und Protagonist*innen. Wir explorieren dabei unterschiedliche Perspektiven und Funktionen des Erinnerns, sowie die Auswirkungen in unserer Gesellschaft. Ziel ist es, der Komplexität und Vielschichtigkeit der Erinnerungsebenen Rechnung zu tragen und sowohl kulturwissenschaftliche als auch künstlerische Konzepte für die öffentliche Sichtbarkeit zu entwickeln. Diese sollen im nächsten Semester umgesetzt werden.

Der Interflex-Kurs richtet sich an Studierende (Hauptstudium / Master) aus den Bereichen Interfacedesign, Kommunikationsdesign, Produktdesign, Europäische Medienwissenschaften und Kulturarbeit.