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Smart Communities (Zukunftsstadt 2030 - Gransee) - Zukunftsfähige Stadt- und Regionalentwicklung durch die Integration von Kultur, Wissen und Bildung mittels neuer Institutionen und Informations- und Kommunikationstechnologien

Smart Communities (Zukunftsstadt 2030 - Gransee) - Zukunftsfähige Stadt- und Regionalentwicklung durch die Integration von Kultur, Wissen und Bildung mittels neuer Institutionen und Informations- und Kommunikationstechnologien

Lehrende:
Prof. Dr.-Ing. Michael Prytula, Prof. für ressourcenoptimiertes und klimaangepasstes Bauen, IaF Urbane Zukunft
Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm, Professor für Bibliothekswissenschaft, FB 5

Zielgruppe: offen für Studierende aller Fachbereiche, Schwerpunkt Architektur und Städtebau, Informationswesen, Design
Umfang: 4-9 ECTS
Format: Seminar + Exkursionen
Termin: Freitag, 13 -16 Uhr /Start 8. April, 13 Uhr
Ort: FES 4005 (FES)
Kontakt: prytula@fh-potsdam.de, hobohm@fh-potsdam.de
Workspace: https://incom.org/workspace/6580

Die Stadt Gransee im Norden Berlins ist eine der typischen schrumpfenden Städte im urbanen Zeitalter. Dennoch bzw. gerade deshalb wurde sie als im Bundeswettbewerb "Zukunftsstadt 2030" ausgezeichnet, u.a. weil sie sich der Herausforderung auf vielfältige Weise stellt.

Für die Beteiligung an der 2. Phase des Zukunftsstadtwettbewerbs soll in diesem Seminar ein visionärer Ansatz entwickelt werden, der die bisherigen Ergebnisse und Erkenntnisse des Agendaprozesses zu einem ganzheitlichen Konzept zusammenführt und weiterentwickelt. Ziel ist eine intelligente Vernetzung unterschiedlicher Bereiche der Daseinsvorsorge, wie Mobilität, Gesundheitsversorgung, Bildung, u.a. durch den Einsatz elektronischer Medien und durch die Bildung neuer Institutionen (Smart Communities).

Für und zusammen mit Gransee sollen neue Modelle des Gemeindelebens entwickelt und erprobt werden, welche die Community in den Vordergrund stellen. Beispielsweise kann durch die Entwicklung eines neuen, integrierten Gemeindezentrums ein lebendiger Mittelpunkt für die ganze Region entstehen, wo Bibliothek, Archiv und andere Bürgerdienste vereint werden. Vorbilder hierzu könnten die "Idea Stores" in London sein oder der "Urban Media Space" in Aarhus.

InterFlex - Interdizsiplinär Forschend Lernen an der FHP

InterFlex - Interdizsiplinär Forschend Lernen an der FHP

Die Fachhochschule Potsdam ist Preisträgern des Wettbewerbs „Exzellente Lehre“, einer gemeinsamen Initiative der Kultusministerkonferenz und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft . "InterFlex - Förderung von Interdisziplinarität und Flexibilität zur Integration von Forschung, Wissens- und Technologietransfer in die grundständige Lehre" wurde von 2010 bis Ende 2013 mit Mitteln des Stifterverbandes und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg realisiert. Seit 2014 ist es Teil des regulären Lehrangbots.

Seit dem Sommersemester 2010 entstehen immer neue interdisziplinäre Lehrveranstaltungen, die die Chance bieten, Fragestellungen, Methoden und Herangehensweisen unterschiedlicher Fachdisziplinen kennenzulernen und zu erproben. Gleichermaßen Lehrende wie Studierende sind regelmäßig aufgefordert, sich mit Ideen für interdisziplinäre, an Wissens- und Technologietransfer orientierte Lehrveranstaltungen an InterFlex zu beteiligen.

Visualisierung kultureller Sammlungen

Visualisierung kultureller Sammlungen

Siehe Workspace auf Incom: https://incom.org/workspace/5415

Dozent: Marian Dörk (Informationsvisualisierung) unterstützt von Hans-Christoph Hobohm (Bibliothekswissenschaft),
Frank Heidmann (Interfacedesign) und Hermann Voesgen (Kulturarbeit)

Termin Donnerstag 10-14 Uhr
Starttermin: 23. Okt.

Dieser Kurs richtet sich explizit an Studierende im Hauptstudium oder Master aus den Studiengängen Kulturarbeit, Interfacedesign und Informationswissenschaften. Fundierte Grundlagen und praktische Erfahrungen in mindestens einem der Kernthemen des Kurses - Informationsvisualisierung und Kultursammlungen - und Interesse an dem jeweilig anderen sind Voraussetzungen.

Über die letzten Jahre haben Archive, Museen und Bibliotheken viel Energie in die Digitalisierung ihrer Bestände investiert, aber es mangelt noch an innovativen Ansätzen, die Reichhaltigkeit der Informationsräume einladend bereitzustellen. In diesem forschungsorientierten Projektkurs widmen wir uns der Frage, wie ein explorativer Zugang zu kulturellen Gütern im Digitalen aussehen kann. Wir betrachten dabei die digitale Repräsentation von Sammlungsobjekten als eigenständige Perspektive auf unser kulturelles Erbe, die nicht mehr als minderer Ersatz der physischen Sammlung zu begreifen ist.

Die Zielstellung dieses interdisziplinären Projektkurses ist die Erforschung innovativer Darstellungsformen zur explorativen Sichtung von Sammlungen. Dafür untersuchen fortgeschrittene Studierende aus Interfacedesign, Kulturarbeit und Informationswissenschaften das Potenzial interaktiver Visualisierungen für Kultursammlungen. In die Projektentwicklung fließen insbesondere gestalterische, kulturhistorische und informationswissenschaftliche Überlegungen mit ein. Ziel ist es, Visualisierungen zu entwerfen und evaluieren, welche neue Perspektiven auf Sammlungen eröffnen. Dabei betrachten wir die Visualisierungen ebenso als Kulturartefakte, die es zu deuten und hinterfragen gilt.

Die Teilnahme am Kurs setzt eine Gruppenfindung voraus, so dass sich interdisziplinäre Projektgruppen mit Abdeckung der drei Fachdisziplinen ergeben. Um die Gruppenfindung zu erleichtern, wird am ersten Termin ein fachliches Speed Dating stattfinden, an welchem sich die Studierenden über ihre Interessen und Kompetenzen in Bezug zu den Forschungsfragen austauschen und darüber in Dreiergruppen zusammen finden.

Kooperationspartnern u.a. Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Deutsche Digitalen Bibliothek.

Raum-Radar-Berliner Bibliotheken

Raum-Radar-Berliner Bibliotheken

Studentische Initiative
von Anthea Engelhardt, Therese Mausbach und Julia Gerberich

Begleitet von
Prof. Dr. Marian Dörk
Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm
Prof. Dr. Hermann Voesgen

Beginn: Freitag, 11.04.2014, weitere Termin klären sich beim 1. Termin
Raum: 1. Termin 14 Uhr im Seminarraum der FHP-Bibliothek, dann in weiteren Bibliotheken Berlins
Credit: abhängig vom Studiengang

Im hektischen Alltag der Großstadt sind viele Menschen auf der Suche nach einem Raum zum Treffen, Lernen, Denken, Ruhen. Neben Cafés und Bars bildet die Bibliothek einen offenen und vor allem nicht-kommerziellen Ort zwischen Öffentlichkeit und Privatheit. Sie bietet eine unvergleichliche Atmosphäre, die zum wissenschaftlichen Arbeiten und konzentrierten Lernen anregt, ohne soziale Komponenten wie Rückzug, Kommunikation, Austausch und Begegnung zu vernachlässigen.
 
Von der kleinen Stadtteilbibliothek um die Ecke bis zur zentral gelegenen Universitätsbibliothek, das Angebot in Berlin ist riesig und kaum zu überblicken. Die Orientierung in der Berliner Bibliothekslandschaft fällt häufig schwer. Wie kann man diese enorme Vielfalt an Räumen besser sichtbar machen, um so den Zugang zu erleichtern? Wie kann man den Wandel der Bibliotheken nutzen und neuen Zielgruppen verdeutlichen?
 
In dem InterFlex-Seminar wollen wir uns dem Raum der Bibliotheken und ihrer Bedeutung in der Zukunft widmen. Gemeinsam wollen wir, mithilfe der Möglichkeiten digitaler Technologien,
neue kreative Lösungsansätze des Zugangs entwickeln. Soziale Netzwerke, Geotagging, Crowdsourcing uvm. bieten ein großes Potenzial in Kooperation mit Bibliotheksnutzern und auch der Bibliotheksprofession, die bisherige Mund-zu-Mund-Propaganda in die digitale Welt zu übertragen. Ob zentrale Website, App oder Integration in bereits bestehende Informationssysteme: die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig und bieten den Seminarteilnehmern aus allen Fachbereichen Raum für eigene Ideen, Diskussionen und selbstständiges Arbeiten. Ziel ist es, mit den neuen Möglichkeiten der digitalen Welt die verborgenen Orte und attraktiven Lern- und Treffpunkte der Berliner Bibliotheken zu betonen und anzuregen, dieses Angebot zu nutzen und diese Orte im sozialen Raum der Stadt “auf den Radar” zu bekommen, um sie mit all ihren Potenzialitäten und “Geheimnissen” besser nutzen zu können.

siehe auch workspace incom unter: incom.org/workspace/5041

Bildquelle: http://www.fu-berlin.de

Multitouch Anwendungen in der Bibliothek

Multitouch Anwendungen in der Bibliothek

dienstags, 12:30-14:45, Raum 3261 (FES), Projektseminar (Interflex-Seminar) (5 SWS, 12ECTS)

In dem Projekt soll in Kooperation mit externen Partnern und Ressourcen erprobt werden, welche Potentiale Multitouch Tables in Bibliotheken in Deutschland haben. Ausgangspunkt sind Prototypen in der FH Wildau und im DOK Delft. Projektziel ist die Sensibilisierung der deutschen Fachöffentlichkeit für die Einsatzmöglichkeiten der neuen Technologie, z.B. als Such- und Navigationsinstrument aber auch auls Wissensmoderations- und Kommunikationswerkzeug.

Kinder in Netz. Praxisteil

Kinder in Netz. Praxisteil

Die interdisziplinäre Lehrveranstaltung für Studierende der Designstudiengänge, der europäischen Medienwissenschaft, Informationswissenschaften, Bildung und Erziehung in der Kindheit sowie Soziale Arbeit soll ein gesellschaftlich breit und kontrovers diskutiertes Thema aus unterschiedlichen Fachrichtungen behandeln. Sie wird Positionen vor ihrem wissenschaftlichen Hintergrund darstellen und versuchen, zu einem verbesserten Dialog zwischen den Positionen beizutragen. Sie baut auf einem inhaltlich orientierten Seminar (WS 2010/11, Teilnahme dort nicht Voraussetzung) auf und vertieft die dort erarbeiteten Themen in Form von Forschungsprojekten und mit der Entwicklung und Erprobung geeigneter Forschungsmethoden für Kinder und Jugendliche.